medienschau
Unsere auswahl ist subjektiv
Medienschau: SZ, WELT, Tagesspiegel, FAZ, ZEIT – Trauer um Günther Rühle
Ein Begeisterungstäter
11. bis 16. Dezember 2021. Einer der größten Theaterkenner der Bundesrepublik ist mit 97 Jahren verstorben: Günther Rühle, der Kritiker, Feuilletonist und ehemalige Intendant des Frankfurter Schauspiels. In den Feuilletons wird der "Theatermensch" Rühle für seinen Scharfsinn gewürdigt – und auf "Theater-Skandale" seiner Laufbahn zurückgeschaut. Zum Beispiel in der Süddeutschen Zeitung, der WELT, dem Tagesspiegel und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Medienschau: BR – Ein neues Theater für Ingolstadt
Nicht nur für den Übergang
15. Dezember 2021. Der Bayerische Rundfunk berichtet vom Suchen und Finden eines neuen Theaters für Ingolstadt: Der rund 42 Millionen Euro teure Neubau soll zunächst das Ingolstädter Stadttheater während dessen Sanierung beherbergen und anschließend als dessen Haus die Besucher:innen des Stadttheaters empfangen. Hier der Beitrag.
Medienschau: WDR 3 – Julia Wissert über ihre Arbeit in Dortmund und die Zukunft des Theaters
Identitätszäsuren
12. Dezember 2021. Die Dortmunder Intendantin Julia Wissert spricht im WDR3 über das Theater der Zukunft, über strukturellen Rassismus im Theaterbetrieb, die Frage, was uns Klassiker heute noch zu sagen haben.
Medienschau: Die Zeit – Interview mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth
"Lackmustest für eine starke Demokratie"
8. Dezember 2021. Seit heute ist sie im Amt und Die Zeit veröffentlicht ein Interview mit ihr: Claudia Roth, die neue Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Ihr Ziel? "Licht reinlassen, frischen Wind wehen lassen, denn Kunst und Kultur brauchen alle Freiräume dieser Welt." Denn Kunstfreiheit sei "der Lackmustest für eine starke Demokratie", so Roth. (€)
Medienschau: Frankfurter Allgemeine Zeitung – Theaterbrief aus Moskau
Kultur als Fluchtraum
5. Dezember 2021. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gibt Kerstin Holm einen Überblick über die wichtigsten Premieren im lebendigen Moskauer Theaterleben – mit Tschechow- und Ostrowski-Inszenierungen und einem Abend über Dschihadisten-Bräute.
Medienschau: Tagesspiegel – Die Zukunft der Theaters des Westens Berlin
Musical-Standort
5. Dezember 2021. Im Tagesspiegel geht Frederik Hanssen der Frage nach, was nach 2022 mit dem Theater des Westens am Berliner Bahnhof Zoo passiert. Der Untermietvertrag mit der Stage Entertainment GmbH läuft dann aus. Und es ist noch unklar, wer oder was danach in dem Musical-Traditionshaus spielen wird.
Medienschau: Süddeutsche Zeitung – Schauspielerin Barbara Nüsse im Porträt
Wahrhaftigkeits-Sucherin
5. Dezember 2021. Gefakte Gefühle? "Da wurde mir immer schlecht." In der Süddeutschen Zeitung porträtiert Till Briegleb die Schauspielerin Barbara Nüsse vom Thalia-Theater Hamburg und schwärmt von ihrer wunderbaren Wandelbarkeit und ihrer unaufdringlichen Empathie.
Medienschau: Süddeutsche Zeitung – Geldnot am Deutschen Theater München
4. Dezember 2021. Die Süddeutsche Zeitung berichtet über finanzielle und arbeitsrechtliche Unregelmäßigkeiten am Deutschen Theater München. Das kommunale Theater habe Gelder in Höhe von insgesamt mehr als 130.000 Euro für die München-Zulage sowie das Jobticket nicht wie vorgeschrieben an seine Beschäftigten ausgezahlt.
Medienschau: Frankfurter Rundschau – Regisseur Falk Richter im Interview
4. Dezember 2021. "Es hat in Deutschland nie eine Entnazifizierung gegeben. Polizei und Justiz und weite Teile der Union waren Sammelbecken für Nazis und Kriegsverbrecher. Noch heute grenzt sich die CDU/CSU nicht entschieden gegen rechts ab, wie man am neurechten Populisten Hans Georg Maaßen sieht, der von der CDU zur Wahl aufgestellt wird", sagt Regisseur Falk Richter im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau im Vorfeld seiner Inszenierung von Thomas Bernhards "Heldenplatz", die heute Abend in München herauskommt.
Medienschau: SRF – Berufsbild "Digitaler Dramaturg"
Technologie ist eine Diva
3. Dezember 2021. Was tut ein "Digitaler Dramaturg"? Der Performer Yves Regenass hat diesen Posten seit kurzem am Theater Chur inne. SRF-Autorin Dagmar Walser sprach mit ihm. Auch die indische Regisseurin und Performerin Malika Taneja denkt über die Zukunft der Beziehung "Theater und Digitalität" nach. Zum Kontext-Podcast hier entlang.
Medienschau: NDR Kultur – Carsten Brosda fordert Aufrechterhaltung des Kulturlebens
Sicherer Betrieb ist möglich
2. Dezember 2021. Vor der Ministerpräsidentenkonferenz warnt Carsten Brosda, Präsident des Deutschen Bühnenvereins, davor, Kulturstätten pauschal zu schließen. Wichtig sei zudem, dass alle Hilfsprogramme weitergeführt werden, sagt er im Interview mit NDR Kultur.
Medienschau: Süddeutsche Zeitung – Neue Science-Fiction-Stücke
1. Dezember 2021. In der Süddeutschen Zeitung schaut Christine Dössel auf den Sci-Fi-Gehalt aktueller Theaterstücke. Anhand von Texten von Philipp Löhle, Gerhild Steinbruch und Emre Akal geht es darum, warum sich das Theater – anders als das Kino – mit der Zukunftsimagination so schwertut. Obwohl es ja jeden Anlass gäbe und es nominell auch an den Stücken nicht mangelt...
Medienschau: Der Tagesspiegel – Das Kultur-Kapitel im Berliner Koalitionsvertrag
Aus der Wundertüte
30. November 2021. Der Tagesspiegel liest das Kultur-Kapitel im Koalitionsvertrag der künftigen Berliner Landesregierung. Für den weiterhin amtierenden Kultursenator Klaus Lederer stehe demnach ein Ausbau seiner bisherigen Förderschwerpunkte ins Haus, darunter auch die Suche nach neuen Orten für die Theaterszene. Hierfür sollen leerstehende Landesliegenschaften Verwendung finden. Für die Top-Subventionsempfänger könnte es hingegen zu Kürzungen kommen.
Medienschau: BR – Debatte um den Standort der Oper Nürnberg während der Sanierung
Kunst am Ort der Propaganda?
30. November 2021. Die Nürnberger Oper muss saniert werden. Als alternativer Standort während der Baumaßnahmen ist die Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände im Gespräch. Eine umstrittene Wahl. Der Bayerische Rundfunk berichtet über die Debatte.
Medienschau: WDR 3 – Künstliche Intelligenz im Theater
Die Maschine spricht
30. November 2021. Wie kann Künstliche Intelligenz für das Theater nutzbar gemacht werden. Die Sendung WDR 3 Mosaik lotet Perspektiven aus.
Medienschau: FAZ und taz – Die frisch berufene Kulturstaatsministerin Claudia Roth
Amt mit sanfter Macht?
27. November 2021. Claudia Roths Berufung zur Kulturstaatsministerin geht noch einmal durch die Zeitungen. In der FAZ ordnet Patrick Bahners Roth in die Reihe ihrer Amtsvorgänger:innen ein. Andreas Fanizadeh blickt in der taz auf die bisherige Karriere der Grünen-Politikerin zurück und attestiert ihr "Softpower". Tagesspiegel und Süddeutsche Zeitung berichteten schon bei ihrer Berufung.
Medienschau: WDR – Das neue Kulturfördergesetz NRW
Errungenschaft mit "Sprengstoff"-Wirkung?
27. November 2021. Das neue Kulturgesetzbuch regelt in Nordrhein-Westfalen die Kulturförderung des Landes. Beim WDR spricht Peter Grabowski über die Errungenschaften – und über möglichen "Sprengstoff". Verankert ist im Gesetz u.a. ein Mindesthonorar für die Kulturschaffenden, das bis zu 50 Prozent über den bislang gezahlten Honoraren liegen soll. Wird die Einzelveranstaltung teurer – wird es dann insgesamt weniger Veranstaltungen (und weniger Verdienstmöglichkeiten) geben?
Medienschau: Süddeutsche Zeitung – Reaktionen der Bühnen in Bayern auf die neuen Corona-Regeln
Spielen oder Nicht-Spielen?
25. November 2021. In Bayern dürfen die Theater nur noch 25 Prozent der Karten verkaufen und es gilt 2G+. Zudem sind acht Landkreise im Lockdown. Was das an organisatorischen Aufwand bedeutet, beschreibt die Süddeutsche Zeitung anhand der Münchner Theater, die gleichsam betroffen sind. "Das Haus steht Kopf", heißt es zum Beispiel auch aus der Schauburg, dem städtischen Theater für Kinder und Jugendliche.
Medienschau: Der Standard – Die neue Präsidentin der Salzburger Festspiele
Zweifellos unabhängig
26. November 2021. Die deutsche Managerin Kristina Hammer übernimmt die Präsidentschaft der Salzburger Festspiele. "Das ist eine gute Neuigkeit", kommentiert der Wiener Standard die Personalie. Hammer müsse es nun schaffen, zum Bindeglied zwischen Festspielen, Stadt und Land zu werden.
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