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3sat-Preis des Berliner Theatertreffens für Herbert Fritsch
Bezwingend komisch
Berlin, 7. April 2016. Der Regisseur, Schauspieler, Medienkünstler Herbert Fritsch erhält den mit 10.000 Euro dotierten 3sat-Preis beim Berliner Theatertreffen. Das melden die Berliner Festspiele. Ausgezeichnet werde er für seine Inszenierung der die mann "als einen weiteren Schritt seiner stetigen künstlerischen Entwicklung".
Der Fernsehsender 3sat vergibt als Medienpartner des Berliner Theatertreffens die Auszeichnung an eine oder mehrere Künstler*innen aus dem Kreis der zum Theatertreffen eingeladenen Ensembles für eine richtungsweisende künstlerisch-innovative Leistung.
"Ausgezeichnet wird der Regisseur, Schauspieler, Medienkünstler und Bühnenbildner Herbert Fritsch für seine Gesamtleistung, die den Begriff 'Sensationsdarsteller' neu fasst", begründet die Jury ihre entscheidung. "Der Bühnenmensch Fritsch, in Rollen vor allem an Frank Castorfs Volksbühne ein herausfordernd unverschämter, spieltoller Extremist, hat als Regisseur zur Form gefunden, die das Anarchische bezwingend komisch bewahrt und ein virtuos rhythmisiertes, elastisches Körper-Sprache-Klang-Erlebnis der kontrollierten Ekstasen schafft: Intensivstation Theater."
De Jury besteht in diesem Jahr aus Andreas Wilink, Theaterkritiker u.a. bei nachtkritik.de und Mitglied der Theatertreffen-Jury, Yvonne Büdenhölzer, Leiterin des Theatertreffens, und Wolfgang Horn, Redakteur bei 3sat.
Preisträger der vergangenen Jahre waren u.a. Lina Beckmann, Susanne Kennedy und Sandra Hüller.
(Berliner Festspiele / geka)
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