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Auseinandersetzung um die Kündigung Anna Langhoffs geht weiter
Keinen Kontakt gesucht
Berlin, 19. Februar 2008. Die Auseinandersetzungen zwischen dem Berliner Privattheater tribuene und seiner im Januar, nur zehn Tage nach der Eröffnungspremiere fristlos entlassenen künstlerischen Leiterin Anna Langhoff gehen weiter. Nachdem Langhoff den Geschäftsführern der tribuene Corinna und Thomas Trempnau vorgeworfen hatte, die Zusage für neuerliche Senatsgelder nicht zuletzt auf der Basis ihres künstlerischen Konzepts erhalten zu haben, hatten die Trempnaus erwidert, dieses Geld sei ihnen bereits lange vor Anna Langhoffs Bewerbung um die Künstlerische Leitung des Theaters zugesprochen worden.
In einem neuerlichen Brief schreibt Anna Langhoff nun, sie habe sich nicht um die künstlerische Leitung der tribuene beworben, dem sie seit ihrer Inszenierung von August Strindbergs Trauerspiel "Fräulein Julie" im Sommer 2007 künstlerisch verbunden war. Auch habe es durchaus Verabredungen mit verschiedenen Künstlern für künftige Arbeiten an der tribuene gegeben. Allerdings hätten die Geschäftsführer den Kontakt zu diesen Künstlern nicht gesucht. Die von der Geschäftsführung der tribuene öffentlich verbreitete Behauptung, diese Künstler hätten von Langhoffs Vorhaben nichts gewußt, entspreche nicht der Wahrheit. Dies wird von betroffenen Künstlern wie dem Schauspieler, Autor und Regisseur Alexej Schipenko, dem Bühnenbildner Peter Schubert oder den Schauspielern Tina Engel und David Bennent in einer, dem Brief beigefügten Erklärung bestätigt.
(sle)
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