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Deutsche Bühne: Autor*innenumfrage 2024/25

Gewinner*innen bei der Autor*innenumfrage 2024/25 der Deutschen Bühne: Florentina Holzinger (rechtes Bild, 3. von rechts in "A Year without Summer" © Nicole Marianna Wytyczak), Deutsches Schauspielhaus Hamburg (links oben © Katrin Trautner), Theater Magdeburg (links unten © Nicole Eggeling).

19. August 2025. Bei der Autor*innenumfrage 2024/25 des Theatermagazins Die Deutsche Bühne erhielt Florentina Holzinger mit 10 von 60 Voten in der Kategorie Künstler*in die meisten Stimmen. Mit je vier Nennungen verzeichnen in der Kategorie Gesamtleistung verzeichnen das Theater Magdeburg sowie der Vorjahresgewinner, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, die meisten Stimmen. Das gibt das Magazin in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Oper Frankfurt erreicht drei Nennungen in der Kategorie Gesamtleistung eines großen Hauses. Mit ebenfalls drei Stimmen wurde das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau in der Rubrik Gesamtleistung eines kleineren Hauses am häufigsten genannt.

Spartensprenger*innen oder fehlende Strahlkraft?

Bei den Inszenierungen verteilten sich die Stimmen für Florentina Holzinger in der Umfrage zur Spielzeit 2024/25 auf die Oper "Sancta" und die Tanzperformance "A Year without Summer". Knapp dahinter liegt die Neueinstudierung des Tanztheaters Wuppertal von Pina Bauschs "Kontakthof – Echoes of '78", die zum Theatertreffen eingeladen war.

Als einzelnes Werk erhielt im Musiktheater die 2021 uraufgeführte Oper "Innocence" von Kaija Saariaho mit drei Stimmen die meisten Nennungen, davon zwei für die Inszenierung am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen und eine für die Produktion an der Dresdner Semperoper. Im Schauspiel fehle hingegen eine besonders strahlkräftige Inszenierung, so das Magazin.

Trend zum Team

Insgesamt gebe es einen "Trend zu kleinen Häusern, Teamarbeit und spartenübergreifenden Produktionen", heißt es in der heute versandten Pressemitteilung des Magazins. Überzeugt hätten die 60 beteiligten Kritiker*innen vor Ort insbesondere kleinere oder spartenübergreifende Produktionen und Kategorien wie Junges Theater. Oft würden ganze Ensembles genannt oder im Musiktheater neben der Regie auch das Dirigat erwähnt.

Die jährliche Autor:innenumfrage der Deutschen Bühne sammelt in zehn Kategorien die Antworten von 60 freien Autor:innen des Theatermagazins zu ihren Favorit:innen und nach dem Erregungsmoment der Saison. Bei Letzterem sind die Kürzungen am Berliner Kulturetat "der traurige Spitzenreiter".

(Die Deutsche Bühne / eph)

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