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Friedrich-Luft-Preis für "Staats-Sicherheiten" am Potsdamer Hans Otto Theater
Nach intensiver Diskussion
19. Februar 2009. Wie das Potsdamer Hans-Otto-Theater mitteilt, wird Clemens Bechtels Inszenierung Staats-Sicherheiten nach einem Konzept von Lea Rosh und Renate Kreibich Fischer als beste Aufführung 2008 in Berlin und Potsdam mit dem diesjährigen Friedrich-Luft-Preis 2008 ausgezeichnet.
Insgesamt waren acht Inszenierungen für den Theaterpreis der Tageszeitung Berliner Morgenpost nominiert, sieben davon von Berliner Bühnen, darunter die beiden Tschechow-Inszenierungen von Jürgen Gosch Onkel Wanja und Die Möwe und Dimiter Gotscheffs Das Pulverfass.
Die Jury setzte sich aus Aspekte-Moderatorin Luzia Braun, dem Schriftsteller Thomas Brussig, der Schauspielerin Martina Gedeck, dem Theaterkritiker Martin Linzer, Morgenpost-Kulturredakteur Stefan Kirschner, der langjährigen Präsidentin des Goethe-Instituts Jutta Limbach und Schauspielerin Claudia Wiedemer zusammen und hat der Meldung des Theaters zufolge ihre Entscheidung "einmütig nach intensiver Diskussion" gefällt.
In dem Dokumentarstück "Staats-Sicherheiten" reden ehemalige Stasi-Häftlinge über ihre Haft und Erfahrungen mit der Staatssicherheit der DDR.
(sle)
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