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GDBA protestiert gegen Kahlschlag an den Bühnen Wuppertal
Offener Brief gegen Stellenkürzungen
Wuppertal, 5. Oktober 2012. Der Landesverband NRW der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA) protestiert in einem offenen Brief gegen die Sparpolitik an den Wuppertaler Bühnen. Während der Kommunalwahlen habe der jetzige Oberbürgermeister Peter Jung versprochen, dass es "keine betriebsbedingten Kündigungen" an dem Haus geben werde.
"Nun besteht die Absicht, an Ihrem Theater 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betriebsbedingt zu entlassen", schreibt die GDBA in ihrem Brief. "Ihrem angekündigten Ziel, die Schauspielsparte abzuschaffen, kommen sie mit der Reduzierung des Ensembles von ehemals 34 auf zurzeit 14 Schauspieler und in der Zukunft auf 7 Mitglieder immer näher. Wie soll ein attraktives Schauspiel-Repertoire mit einem der kleinsten Ensembles Deutschlands zustande kommen?", fragt die GDBA und fordert den OB auf, von den "betriebsbedingten Entlassungen abzusehen".
Zum Brief im Wortlaut.
(chr)
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