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Goethe-Insitut besorgt wegen türkischem Ausreiseverbot
Verbindung gestört
21. Juli 2016. Gestern war bekannt geworden, dass der türkische Hochschulrat allen Universitätslehrkräften und Wissenschaftlern Dienstreisen ins Ausland verboten hat. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Insituts sieht "mit wachsender Sorge" die Auswirkungen des Ausreiseverbots. In einer Pressemitteilung heißt es: "Wissenschaft und Bildung leben von Internationalität und Offenheit. Derart weitreichende Restriktionen gefährden die bislang bestehenden und Nutzen stiftenden Verbindungen nachhaltig."
Das Goethe-Institut ist direkt von der Regelung betroffen. Beispielsweise seien türkische Stipendiaten von Förderprogrammen des Goethe-Instituts zurückbeordert worden, Residenzprogramme könnten teilweise nicht durchgeführt werden, weil sich unter den Teilnehmern Lehrbeauftragte befänden und Jugendkurs-Teilnehmer würden trotz gültiger Ausreisedokumente unterschiedlich behandelt.
(Goethe-Institut / miwo)
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