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Karin Bergmann verzichtet auf Teile des Burg-Intendantengehalts
"Zeichen setzen"
24. März 2014. Karin Bergmann, Interims-Nachfolgerin von Matthias Hartmann als Intendantin des Burgtheaters Wien, bekommt weniger Lohn als Hartmann. Das meldet Der Standard und beruft sich auf die Kronenzeitung, der Bergmann am Sonntag gesagt habe: Ihr sei die gleiche Gage angeboten worden. "Dass ich jetzt eine deutlich reduzierte Gage habe, ist nicht, weil man mich runtergehandelt hat. In Zeiten, wo alle rechnen und sparen müssen, wollte ich ein Zeichen setzen."
(Der Standard / sd)
Hier ist unsere Chronik der Burgtheaterkrise.
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http://tvthek.orf.at/program/Burgtheater-wie-gehts-weiter/7653626/ORF-III-Spezial/7653637/ORF-III-Spezial/7658560
Zu Nr. 2: Die Gage wird bestimmt nicht mit der Pension verrechnet.
Wäre interessant zu wissen, auf wieviel von Hartmanns Gage sie verzichtet hat.
Ja, man hätte ins Original gehen müssen, habe ich leider versäumt, u.a. in - diesmal - Ermangelung eines Fernsehers...
Danke für die gelegte Hecht-Spur, der kann man dann vielleicht nachgehen.
Ich fürchte die Burg als höfischen Betrieb will man sich politisch nicht länger leisten.
SCHADE: Es ist eben schwierig, bei einem so großen Ensemble auch noch die Besetzungs-Gerechtigkeit (ein charakterstarkes und so einsam gedachtes Intendanten-Wort, mir fällt gerade nicht ein, von wem ich es gehört habe, aber es hat mich tief beeindruckt, dass es im Denken eines Intendanten überhaupt existiert…) bei der Programm-Planung im Blick zu haben. Schwierig, aber nicht unmöglich, wenn man einen entsprechenden Stücke-Vorrat im Kopf hat. Und man bräuchte auch Mut, vielleicht auch Charme und Wissen um seine Entwicklung, jemanden wie den Brandauer auch mal von einer starken Nebenrolle zu überzeugen…Na sowas halt-
Der Versuch, die Burgschauspieler mit den freien Gruppen Needcompany oder Nature Theatre zusammenzubringen, war wahrscheinlich das Experimentellste am Hartmann-Programm. Experimente können scheitern. Es ist bezeichnend, wie sehr das nicht funktioniert hat.
Da aber weiter oben Nitsch und Schlingensief als experimentelle Coups der Burg genannt wurden, bleibe ich dabei: Experiment ist die Herstellung von Laborssituationen, die auch zu schlechten Ergebnissen führen können, und nicht das Angebot an gefestigte künstlerische Handschriften in einem großen Rahmen zu arbeiten.