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Kein Defizit in Altenburg / Gera
Gute Nachrichten aus Gera
Gera/Altenburg, 11. April 2011. Nachdem über das Theater Altenburg zuletzt ein thüringischer Rettungsschirm ausgebreitet worden war, steht es um das finanziell kriselnde Haus jetzt offenbar besser als erwartet – man ist auf Konsolidierungskurs, wie die Pressestelle des Theaters meldet.
Intendant Matthias Oldag hat dem Aufsichtsrat heute den Bericht über die wirtschaftliche Entwicklung des Theaters im ersten Quartal 2011 vorgelegt, demzufolge das Theater zum 31.3.11 noch einen realen Bestand an liquiden Mitteln von über 300.000 Euro hat. Der finanzielle Rettungsschirm, den der Freistaat Thüringen zur Verfügung gestellt hatte, wurde dabei nicht in Anspruch genommen; ebenso wenig wie man auf den zusätzlichen Beitrag der Stadt Gera, der aus dem Ausgleichsstock des Freistaates überwiesen worden ist, zurückgreifen musste.
So ist am Theater Altenburg/Gera entgegen der Prognose bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein Defizit eingetreten. Der schwierigen finanziellen Lage im Herbst 2010 konnte aus eigener Kraft begegnet werden.
(ape)
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Jetzt - nur 3 Monate später - hat das Haus zum 31.3. liquide Mittel von 300.000.- €
Die angekündigten Notmittel von Stadt und Land wurden noch nicht einmal abgerufen. Das Haus soll also in 4 Monaten von minus 1,x Millionen auf plus 300.000.- gesprungen sein.
Das ist ein Witz. Lief das Weihnachtsmärchen so gut? Oder hat ein Mäzen gespendet. Wo sollen diese Einnahmen hergekommen sein? Sehr dubiose Angelegenheit.