meldung
Regisseur Craig Simmons verstorben
Große Leidenschaft
2. Oktober 2021. Der Regisseur Craig Simmons ist tot. Das teilt das Theater für Niedersachen in Hildesheim (TfN) mit, wo Simmons seit 2017 Direktor der Musical Company war. Auch gehörte er dem Vorstand der Deutschen Musicalakademie an.
Simmons wurde 1954 in Worcester, Massachusetts, in eine Theaterfamilie geboren und stand bereits als Jugendlicher auf der Bühne. Er studierte Schauspiel und Regie und arbeitete zunächst an mehreren Theatern in den USA. Hier trat er seinem Profil bei der Deutschen Musicalakademie zufolge unter anderem mit Stars wie Liza Minelli und Eartha Kitt auf. Seit 1983 arbeitet Craig, der Theater und Germanistik in Vermont und Mainz studierte, als Musicaldarsteller, Schauspieler, musikalischer Leiter und Regisseur in Deutschland. Als Dozent arbeitete er darüber hinaus an mehreren Hochschulen und leitet die Musical-Abteilung am Institut für Schauspiel, Film und Fernsehen in Berlin.
"Craig war ein leidenschaftlicher Perfektionist und konnte dadurch auch die Menschen um sich herum dazu bringen, immer noch weiter zu denken", zitiert die Mitteilung des TfN Andreas Unsicker, der als musikalischer Leiter der Musical Company lange Jahre mit Simmons zusammengearbeitet hat. "Er war hoch musikalisch, hatte selbst als Dirigent gearbeitet und war dadurch ein wunderbarer Kommunikationspartner. Er hatte eine große Leidenschaft für Stephen Sondheim, aber auch für neuere Rock- und Pop- Musicals. Und er war ein wandelndes Lexikon für Musicals und Musicalproduktionen." Simmons starb am 30. September in Berlin im Alter von 66 Jahren.
(Theater für Niedersachsen / sle)
mehr meldungen
meldungen >
- 20. April 2026 Kleist-Preis an Thomas Melle
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026


neueste kommentare >