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Therese-Giehse-Preis erstmals verliehen
Neuer großer Name
24. August 2021. Der jährlich vergebene Theaterpreis des Bundesverbands Schauspiel wird künftig nach der Schauspielerin Therese Giehse benannt. Das meldet neben anderen Medien der WDR.
Therese Giehse (1898-1975) wurde als Tochter eines jüdischen Kaufmanns in München geboren. 1933 gründete sie gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Erika Mann und deren Bruder Klaus das Kabarett "Pfeffermühle", die Regierungsübernahme durch die Nationalsozialisten trieb die Gruppe ins Exil. In Zürich gehörte sie dem legendären Emigrantenensemble am Schauspielhaus an. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Giehse an den großen Bühnen im deutschsprachigen Raum, am Berliner Ensemble arbeitete sie auch mit Bertolt Brecht zusammen.
Den ersten Therese-Giehse-Preis erhält der Schauspieler und Autor Klaus Pohl für sein Hörbuch "Sein oder Nichtsein" (hier Rezension des Romans).
(WDR / miwo)
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