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Demonstration gegen Kürzungen in Dessau
Tanz und Schauspiel vor dem Aus?
Dessau-Roßlau, 28. November 2013. Der unabhängige Oberbürgermeisterkandidat Uwe Jakob Weber lädt am Freitag, 29. November, um 17 Uhr in die Auferstehungskirche, Ziebigker Straße 29, Dessau, zu einem Bürgergespräch und einer anschließenden Demonstration ein, die vom Bauhaus zum Anhaltischen Theater führen soll - das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Führende Landespolitiker - Ministerpräsident Reiner Haseloff, Kultusminister Stephan Dorgerloh und Finanzminister Jens Bullerjahn - seien eingeladen, sich dem Gespräch mit Bürgern zu stellen.
Tanz und Schauspiel vor dem Aus?
Dessau-Roßlau, 28. November 2013. Der unabhängige Oberbürgermeisterkandidat Uwe Jakob Weber lädt am Freitag, 29. November, um 17 Uhr in die Auferstehungskirche, Ziebigker Straße 29, Dessau, zu einem Bürgergespräch und einer anschließenden Demonstration ein, die vom Bauhaus zum Anhaltischen Theater führen soll - das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Führende Landespolitiker - Ministerpräsident Reiner Haseloff, Kultusminister Stephan Dorgerloh und Finanzminister Jens Bullerjahn - seien eingeladen, sich dem Gespräch mit Bürgern zu stellen.
Desslau-Rosslau ist mit erheblichen Kürzungen durch die Landesregierung konfrontiert. Anfang November war bekannt geworden, dass Sachsen-Anhalt nicht davon abrückt, seine Zuschüsse für das Anhaltische Theater Dessau von acht auf fünf Millionen Euro zu kürzen. Die Stadtverwaltung ist mittlerweile ihrer Pflicht nachgekommen, die Eckpunkte für einen künftigen Theater-Vertrag vorzulegen, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe von gestern (27.11.2013). Das Vorschlag sieht notgedrungen nur noch ein Musiktheater vor, verzichtet auf ein eigenes Schauspiel- und ein eigenes Ballett-Ensemble. Mit den derzeitigen Zuschüssen sei jedoch auch ein alleiniges Musiktheater ab 2016 nicht mehr finanzierbar, so die Mitteldeutsche Zeitung.
Auch die Strukturanpassung, sprich die Schließung zweier Sparten und der damit verbundene Stellenabbau von Schauspielern und Tänzern, würde erhebliche Summen kosten, man kalkuliert mit zehn Millionen Euro. Die Theaterleitung hat sich für ein Modell eingesetzt, bei dem es auch nach 2015 Schauspiel und Ballett geben soll.
(mz-online.de / sik)
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