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Frankfurt und Mannheim Opernhäuser des Jahres
Hohe Qualität seit Jahren
1. Oktober 2015. Wir tragen nach, was wir auf der Website von Theater der Zeit gesehen haben: Die Oper Frankfurt und das Nationaltheater Mannheim wurden in der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt (dem Pendant zu Theater Heute, beide erscheinen im Theaterverlag - Friedrich Berlin) zum Opernhaus des Jahres gewählt. Beide Häuser böten seit vielen Jahren eine hohe Qualität, führte Wiebke Roloff von der Opernwelt auf Deutschlandradio aus.
Hohe Qualität seit Jahren
1. Oktober 2015. Wir tragen nach, was wir auf der Website von Theater der Zeit gesehen haben: Die Oper Frankfurt und das Nationaltheater Mannheim wurden in der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt (dem Pendant zu Theater Heute, beide erscheinen im Theaterverlag - Friedrich Berlin) zum Opernhaus des Jahres gewählt. Beide Häuser böten seit vielen Jahren eine hohe Qualität, führte Wiebke Roloff von der Opernwelt auf Deutschlandradio aus.
Fünfzig unabhängige Musikkritiker, darunter laut Opernwelt auch internationale Stimmen, wählten in folgenden Kategorien die Gewinner:
Uraufführung des Jahres:
"Esame di mezzanotte" unter der Regie von Jakob Matthias Seidl am Nationaltheater Mannheim
Die Wiederentdeckung des Jahres:
"Berenike, Königin von Armenien" unter der Regie von Jossi Wieler an der Oper Stuttgart
Aufführung des Jahres:
"Jakob Lenz" unter der Regie von Andrea Breth an der Oper Stuttgart
Sänger des Jahres:
Georg Nigl in "Jakob Lenz" unter der Regie von Andrea Breth an der Oper Stuttgart
Sängerin des Jahres:
Sopranistin Marlis Petersen in "Lulu" unter der Regie von Dmitri Tcherniakov an der Bayrischen Staatsoper
Nachwuchskünstlerin des Jahres:
Elena Sancho Pereg in Strauss’ "Ariadne auf Naxos" unter der Regie von Dietrich W. Hilsdorf an der Oper Düsseldorf
Dirigent des Jahres:
Kirill Petrenko als Chef des Bayerischen Staatsorchesters
Orchester des Jahres:
Bayerisches Staatsorchester unter der Leitung von Kirill Petrenko
Chor des Jahres:
Die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
Regisseur des Jahres:
Hans Neuenfels für Richard Strauss’ "Ariadne auf Naxos" an der Berliner Staatsoper
Bühnenbildner des Jahres:
Philipp Stölzl für "Cavalleria rusticana" und "Pagliacci" in eigener Regie bei den Salzburger Osterfestspielen
Kostümbildner des Jahres:
Gianluca Falaschi für "Perelà" unter der Regie von Lydia Steiers am Staatstheater Mainz
Ärgernis des Jahres:
Fehlleistungen rund um die Bayreuther Festspiele ("Hügelverbot"-Debatte, undurchsichtige Besetzungsänderungen und Missständen in den Bayreuther Archiven)
CD des Jahres:
"Così fan tutte" von Teodor Currentzis und seinem Orchester MusicAeterna (Sony Classical)
Buch des Jahres:
"Halb Worte sind’s, halb Melodie" von Christian Gerhaher und Vera Baur bei Henschel/Bärenreiter
(www.theaterderzeit.de / jnm)
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