meldung
Götz-Friedrich-Preis für Musiktheaterregie an Mizgin Bilmen
Preis für ein fulminantes Debüt
1. September 2017. Der Götz-Friedrich-Preis für die Spielzeit 2016/17 geht an Mizgin Bilmen für ihre Deutsche Erstaufführung von Marc-André Dalbavies Oper Charlotte Salomon am Theater Bielefeld. Diese Entscheidung traf die Jury in ihrer heutigen Sitzung. Der Preis wird für eine herausragende Inszenierung junger Regisseure vergeben und ist mit 5.000 € dotiert. Die Preisverleihung findet am 2. November im Wappensaal des Roten Rathauses in Berlin statt.
Preis für ein fulminantes Debüt
1. September 2017. Der Götz-Friedrich-Preis für die Spielzeit 2016/17 geht an Mizgin Bilmen für ihre Deutsche Erstaufführung von Marc-André Dalbavies Oper Charlotte Salomon am Theater Bielefeld. Diese Entscheidung traf die Jury in ihrer heutigen Sitzung. Der Preis wird für eine herausragende Inszenierung junger Regisseure vergeben und ist mit 5.000 € dotiert. Die Preisverleihung findet am 2. November im Wappensaal des Roten Rathauses in Berlin statt.
Das Team von "Charlotte Salomon" in Bielefeld: Malte Jehmlich (Video), Mizgin Bilmen (Regie), Alexander Djurkov Hotter (Kostüme), Cleo Niemeyer (Bühne)
© Theater BielefeldMizgin Bilmen wurde 1983 in Duisburg geboren und studierte Schauspielregie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Im Rahmen ihres Studiums veröffentlichte sie insgesamt neun eigene Regiearbeiten. Unmittelbar nach ihrer Diplominszenierung begann Mizgin Bilmen 2013 als Regieassistentin am Maxim Gorki Theater Berlin zu arbeiten. Im Mai 2014 erhielt sie für "autopsie danton" eine Einladung zum Körber Studio Junge Regie in Hamburg. 2014/15 war sie am Schauspiel Frankfurt engagiert. Charlotte Salomon war Mizgin Bilmens erste Regiearbeit für das Musiktheater.
Der Preis
Mit dem Götz-Friedrich-Preis würdigt und fördert die Götz-Friedrich Stiftung seit 1995 herausragende Leistungen von Nachwuchsregisseur*innen "im Bereich der Musiktheaterregie. Frühere Preisträgerinnen waren unter anderen Sebastian Baumgarten, Stefan Herheim, Benedikt von Peter, Julia Hübner, Nadja Loschky und Ute M. Engelhardt.
Die Jury
Der Jury des Götz-Friedrich-Preis gehörten in diesem Jahr an: die Kammersängerin und Dozentin Karan Armstrong-Friedrich, der Karlsruher Chefdramaturg Benrd Feuchtner, die Regisseurin und Geschäftsführerin der Götz-Friedrich-Stiftung Saskia Kuhlmann, der Professor für Opernregie in Hannover Matthias Remus, der frühere Operndirektor und Staatssekretär für Kultur in Berlin Alard von Rohr, der Intendant der Deutschen Oper Berlin Dietmar Schwarz, der frühere Generalmusikdirektor in Meiningen Hans Urbanek sowie der Musikredakteur der Neuen Zürcher Zeitung Christian Wildhagen.
(Theater Bielefeld / www.goetz-friedrich-preis.de / jnm)
mehr meldungen
meldungen >
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne
neueste kommentare >
-
Nach dem Leben, Nürnberg Empfehlung
-
Die Quelle, Wien Claquere unterwegs
-
Leser*innenkritik Black Rider, SHL Flensburg
-
Burn, Baby, Burn!, Hannover Sagenhaft gut
-
Die Quelle, Wien Bitte weitermachen
-
Fräulein Else, Wien Danke!
-
Über die Notwendigkeit, ... , Wiesbaden Super Abend
-
Fräulein Else, Wien Phänomenal
-
Irgendetwas ist passiert, Berlin Lauwarm
-
Theaterpodcast Investigativtheater Aufklärung?




