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Vorerst kein Lotto-Geld für Tempelhof-Pläne der neuen Berliner Volksbühne
SMS-Pech
Berlin, 6. Oktober 2016. Die Lotto-Stiftung Berlin hat über die Vergabe von insgesamt 18,5 Millionen Euro an 35 gemeinnützige Projekte in Berlin entschieden. Das meldet u.a. die Berliner Morgenpost. Nicht gefördert wird allerdings der Plan des designierten Volksbühnen-Intendanten Chris Dercon, im Gebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof eine weitere Spielstätte zu eröffnen. Dafür hatte er 500.000 Euro beantragt. Laut Informationen des Tagesspiegel wurde das Projekt lediglich zurückgestellt, um vertiefende Informationen einholen zu können. Demnach solle der Antrag zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden.
SMS-Pech
Berlin, 6. Oktober 2016. Die Lotto-Stiftung Berlin hat über die Vergabe von insgesamt 18,5 Millionen Euro an 35 gemeinnützige Projekte in Berlin entschieden. Das meldet u.a. die Berliner Morgenpost. Nicht gefördert wird allerdings der Plan des designierten Volksbühnen-Intendanten Chris Dercon, im Gebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof eine weitere Spielstätte zu eröffnen. Dafür hatte er 500.000 Euro beantragt. Laut Informationen des Tagesspiegel wurde das Projekt lediglich zurückgestellt, um vertiefende Informationen einholen zu können. Demnach solle der Antrag zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Bekannt geworden war diese Tatsache, weil Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner sich am Wochenende mit einer SMS an die CDU gewandt hatte, um ihre Stiftungsratsmitglieder davon zu überzeugen, das Geld der neuen Volksbühne bereitzustellen. Auch das von Renner befürwortete Geld für Residenzen für Street-Art-Künstler bei der Urban Nation in Höhe von 885.000 Euro wurden nicht bewilligt.
Unterstützt werden hingegen Theaterprojekte der Schaubühne und des Maxim-Gorki-Theaters – mit insgesamt 800.000 Euro.
Die Berliner Lotto-Stiftung verfolgt gemeinnützige Zwecke; sie fördert ausschließlich soziale, karitative, dem Umweltschutz dienliche, kulturelle, staatsbürgerliche, jugendfördernde und sportliche Vorhaben.
(Berliner Morgenpost / geka)
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Nein, die da beantragten Gelder waren für die Bespielung des Hangars in Tempelhof gedacht. Gelder für die Volksbühne sind ja schon bewilligt worden. Aber zeitlich wäre ja Tempelhof eher dran, denn in der Volksbühne selber kann erst später begonnen werden.
Es bleibt spannend.