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Kritik an Berliner Kulturfinanzierung
Geld, das der Kultur zusteht
Berlin, 17. April 2015. Der Berliner Rat für die Künste übt in einem Offenen Brief scharfe Kritik an Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD). Man sei "fassungslos" über die Äußerungen von Kollatz-Ahnen, die Kostensteigerung in der Staatsoper-Sanierung habe den Haushaltsspielraum für die Kultur "mehr als verbraucht". Bei einem Frühstück des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller hatte der Senator angedeutet, dass sich Spielräume für die Kultur durch die Einnahmen allenfalls noch aus der Citytax ergeben könnten, so hatte der rbb berichtet.
Geld, das der Kultur zusteht
Berlin, 17. April 2015. Der Berliner Rat für die Künste übt in einem Offenen Brief scharfe Kritik an Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD). Man sei "fassungslos" über die Äußerungen von Kollatz-Ahnen, die Kostensteigerung in der Staatsoper-Sanierung habe den Haushaltsspielraum für die Kultur "mehr als verbraucht". Bei einem Frühstück des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller hatte der Senator angedeutet, dass sich Spielräume für die Kultur durch die Einnahmen allenfalls noch aus der Citytax ergeben könnten, so hatte der rbb berichtet.
Der Rat für die Künste antwortet dem Finanzsenator: "Vermutlich kämen Sie nie auf den Gedanken, die Berliner Verkehrsgesellschaft finanziell austrocknen zu wollen, nur weil der Berliner Flughafen ein unendliches Milliardenloch geworden ist." Die freie Szene Berlins lebe bereits "am Existenzminimum", die "institutionellen Budgets stagnieren teilweise seit 1997", der gesamte Kulturbereich sei "seit Jahren dramatisch unterfinanziert". Die vom Rat für die Künste angeregte City-Tax sei vor diesem Hintergrund "kein zusätzlicher Topf zur Finanzjonglage, sondern Geld, das der Kultur zusteht."
(chr)
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