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Berlin hält sich an Vertrag mit Chris Dercon
Die Kontrakte des Kultursenators
23. Februar 2017. Es bleibt dabei, dass Chris Dercon ab der nächsten Spielzeit die Leitung der Berliner Volksbühne übernimmt. Das bestätigte der im Februar vereidigte Kultursenator Klaus Lederer laut Berichten mehrerer Medien. Lederer hatte im Rahmen seiner Nominierung zum Kultursenator nach der Berliner Landtagswahl im Herbst 2016 angekündigt, die Verträge mit Dercon zu überprüfen – und sich vorher mit dem Ensemble der Volksbühne solidarisiert, als es sich in einem Offenen Brief gegen Dercon stellte.
Die Kontrakte des Kultursenators
23. Februar 2017. Es bleibt dabei, dass Chris Dercon ab der nächsten Spielzeit die Leitung der Berliner Volksbühne übernimmt. Das bestätigte der im Februar vereidigte Kultursenator Klaus Lederer laut Berichten mehrerer Medien. Lederer hatte im Rahmen seiner Nominierung zum Kultursenator nach der Berliner Landtagswahl im Herbst 2016 angekündigt, die Verträge mit Dercon zu überprüfen – und sich vorher mit dem Ensemble der Volksbühne solidarisiert, als es sich in einem Offenen Brief gegen Dercon stellte.
"Das Land Berlin steht in einem Vertragsverhältnis zu Chris Dercon, an das ich mich als Kultursenator halten werde. Das erwarte ich auch von ihm" zitiert der Tagesspiegel Lederer nun. Auf Anfrage von nachtkritik.de lehnte er es am Donnerstag, den 23. Februar, ab, Nachfragen zu der Causa zu beantworten.
Chris Dercon war von Tim Renner, der in der vergangenen Legislaturperiode als Kulturstaatssekretär zuständig war, für die Nachfolge Frank Castorfs ausgewählt worden. Die Berufung Dercons war von Anfang an umstritten.
(Tagesspiegel / miwo)
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