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Matthias Hartmann verliert Regieauftrag in Salzburg
"An der Entscheidung wird sich nichts mehr ändern"
1. April 2014. Der ehemalige Direktor des Wiener Burgtheaters Matthias Hartmann wird nicht wie geplant bei den diesjährigen Salzburger Festspielen "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus inszenieren. Das melden verschiedene Medien, darunter die Wiener Tageszeitung Der Standard. Hartmann war im März im Zuge der Finanzaffäre Stantejsky von seinem Posten als Burgtheaterdirektor entbunden worden.
"An der Entscheidung wird sich nichts mehr ändern"
1. April 2014. Der ehemalige Direktor des Wiener Burgtheaters Matthias Hartmann wird nicht wie geplant bei den diesjährigen Salzburger Festspielen "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus inszenieren. Das melden verschiedene Medien, darunter die Wiener Tageszeitung Der Standard. Hartmann war im März im Zuge der Finanzaffäre Stantejsky von seinem Posten als Burgtheaterdirektor entbunden worden.
Der Salzburger Landeshauptmann und Vorsitzender des Kuratoriums der Festspiele Wilfried Haslauer (ÖVP) hat den Berichten zufolge am Montagabend erklärt, das Burgtheater habe Hartmann auch von dieser Verpflichtung entbunden. "An dieser Entscheidung des Burgtheaters wird sich nichts mehr ändern", zitiert der Standard Haslauer. Das Burgtheater und Sven-Eric Bechtolf, Schauspielchef der Salzburger Festspiele, suchen dem Blatt zufolge nun einen neuen Regisseur für das Projekt, das dem Gedenken an den hundertsten Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges gewidmet sein soll. An der Koproduktion von Burgtheater und Salzburger Festspielen werde sich also grundsätzlich nichts ändern. "Die letzten Tage der Menschheit" sollen wie geplant am 29. Juli im Landestheater Premiere haben.
Nachtrag vom 2. April 2014: Wie das Burgtheater Wien mitteilt, wird Georg Schmiedleitner die Inszenierung von Karl Kraus' "Die letzten Tage der Menschheit" in Salzburg übernehmen.
(Der Standard / sle / chr)
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