meldungen

Salzburger Festspiele: Karin Bergmann wird Intendantin

7. April 2026. Karin Bergmann wird ab sofort zur Interimsintendantin der Salzburger Festspiele bestellt. Das meldet der ORF. Das Festspiel-Kuratorium habe dies am 7. April einstimmig beschlossen. Dem Beschluss sind dem Bericht zufolge in der Karwoche und über die Osterfeiertage vertrauliche Gespräche vorausgegangen.

Kulturpolitiker*innen für Freiheit der Kunst

27. März 2026. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen Kulturminister*innen und -senatorinnen am Rand der heutigen Kulturministerkonferenz einen Beschluss aus dem Jahr 2019, der Kunst als einen "Gradmesser gesellschaftlicher und demokratischer Freiheit" auszeichnet. Das gibt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg in einer Presseaussendung bekannt.

In dem genannten Beschluss der Kulturministerkonferenz vom 13. März 2019 bekannten sich die Bundesländer dazu, "diese Freiheiten zu schützen und zu einem Maßstab ihrer Kulturpolitik zu machen". Kulturminister*innen und -senator*innen von Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen Rheinland-Pfalz und dem Saarland äußern in ihrer Presseerklärung die gemeinsame Auffassung, dass "Förderentscheidungen transparenten künstlerischen Qualitätskriterien zu folgen" haben. Sie empfehlen öffentliche Förderrichtlinien und unabhängige Jurys, die auf dieser Grundlage die Förderwürdigkeit einzelner Projekte "im Lichte der Freiheiten unserer Verfassungsordnung bewerten". So werde sichergestellt, dass die staatliche Kulturverwaltung keinen inhaltlichen Einfluss auf konkrete Projekte oder die Förderentscheidungen nehme.

Zudem zeigen sich die in der Brandenburger Presseerklärung nicht namentlich genannten Kultur*politikerinnen überzeugt, dass eine Überprüfung einzelner Juryentscheidungen durch den Verfassungsschutz "kein geeignetes Mittel der Kunstförderung ist".

Ein Kontext oder Anlass jenseits der Kulturministerkonferenz wird in der Presseerklärung nicht genannt, aber ihre Veröffentlichung trifft zeitlich zusammen mit Berichten über eine mutmaßliche Einmischung der Behörde des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien Wolfram Weimer und von Berliner Kulturpolitiker*innen in die Juryauswahl des Hauptstadtkulturfonds. Zuletzt waren Wolfram Weimer kulturpolitische Eingriffe in Zusammenhang mit der Berlinale und dem Buchhandlungspreis vorgeworfen worden.

(Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg / eph)

Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg für Sergej Gößner 

27. März 2026. Der Autor und Regisseur Sergej Gößner wird mit dem Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2026 ausgezeichnet. Den mit 15.000 Euro dotierten Preis erhält Gößner für sein Stück "ich sehe was / was du nicht siehst". Das teilt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg heute mit. 

Schweizer Theatertreffen: Auswahl 2026

26. März 2026. Das Schweizer Theatertreffen hat seine Auswahl für 2026 bekanntgebeben. Aus der Shortlist mit siebzehn Theaterinszenierungen hat die künstlerische Leiterin Julie Paucker der Mitteilung zufolge sechs Inszenierungen ausgewählt. Die eingeladenen Produktionen stammen aus verschiedenen Regionen der Schweiz und wurden an freien Theatern, an Stadttheatern sowie in der freien Szene entwickelt.

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