meldungen

Friedrich-Luft-Preis an Christoph-Marthaler-Inszenierung

... damit die Zeit nicht stehenbleibt ...

Berlin, 13. Februar 2017. Christoph Marthalers Inszenierung Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter an der Berliner Volksbühne erhält den Friedrich-Luft-Preis für die "beste Berliner und Potsdamer Aufführung des Jahres 2016". Dies meldet die Berliner Morgenpost, die den mit 7.500 Euro dotierten Preis seit 1992 im Gedenken an den 1990 verstorbenen Theaterkritiker Friedrich Luft vergibt. Die Auszeichnung geht bereits zum zweiten Mal an eine Inszenierung Marthalers, der auch 1998 mit "Pariser Leben", ebenfalls an der Volksbühne, erfolgreich war.

Nicolas Stemann wird Studiengangsleiter in Zürich

Nach Zürich

4. Februar 2017. Nicolas Stemann wird einer Meldung der Handelszeitung zufolge Leiter des Profils Regie im Master Theater an der Zürcher Hochschule der Künste. Er folgt auf Stephan Müller, der in Pension geht.

Caroline Stolz neue Schauspieldirektorin in Trier

Von Baden in die Römerstadt

3. Februar 2017. Caroline Stolz wird ab der kommenden Saison Schauspielleiterin am Theater Trier. Das meldet der Trierische Volksfreund heute. Sie folgt auf Ulf Frötzschner.

Karin Beier verlängert ihre Intendanz in Hamburg

Rückenwind

Hamburg, 31. Januar 2017. Die Intendantin des Deutschen Schauspielhauses, Karin Beier, und der Kaufmännische Geschäftsführer Peter F. Raddatz verlängern ihre Verträge um drei Jahre. Der Aufsichtsrat des Deutschen Schauspielhauses stimmte in seiner heutigen Sitzung für die Verlängerung der Verträge bis 2021, das teilt die Hamburger Kulturbehörde mit. Beide leiten das größte deutsche Sprechtheater seit 2013. In der Pressemitteilung heißt es, dass der Vertrag mit Karin Beier eine Verlängerungsoption auf fünf Jahre vorsieht, während Peter F. Raddatz die Altersgrenze erreicht.

(sik)

Düsseldorf kauft Schauspielhaus-Rechte

Keine Rücksicht auf die Erben

Düsseldorf, 31. Januar 2017. Die Stadt Düsseldorf hat für 750 000 Euro alle Rechte an dem urheberrechtlich geschützten Bau des Schauspielhauses und dem Vorplatz erworben. Wie die Rheinische Post meldet, muss der Beschlussvorlage noch der Rat im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung am 2. Februar zustimmen, die allerdings als "äußerst wahrscheinlich" gelte. Mit dem Vertrag verpflichte sich die Stadt auch, den Bau weiterhin als Schauspielhaus zu nutzen, sobald die Sanierung abgeschlossen und die neue Tiefgarage unter dem Gustaf-Gründgens-Platz errichtet ist (nach derzeitigem Planungsstand zur Spielzeit 2018/19).

Neuer Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft

Freiheiten verteidigen und ausweiten

Hannover, 30. Januar 2017. Die Dramaturgische Gesellschaft (DG) hat am vergangenen Sonntag auf ihrer Jahreskonferenz Harald Wolff (2011 bis 2016 Dramaturg am Theater Aachen) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Wolff gehörte bisher dem Vorstand der DG ebenso an wie der stellvertretende Vorsitzende Uwe Gössel, Kathrin Bieligk (freischaffende Dramaturgin) und Dorothea Hartmann (stellvertretende Chefdramaturgin an der Deutschen Oper Berlin) die ihre Vorstandstätigkeit fortsetzen werden. Neu gewählt in die Führung der Gesellschaft wurden: Kerstin Grübmeyer vom Landestheater Tübingen, die freie Dramaturgin für Tanz & Theater Karin Kirchhoff und Beata Anna Schmutz, die die Sparte "Volkstheater" am Badischen Staatstheater leitet.

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