kritikenrundschau
Dieser Beitrag ist Teil des nachtkriktik.de-Archivs. Er entspricht Layout und technischem Stand vor November 2021.
{slider=26. Oktober 2021: Alia Luque mit Anne Leppers Hund wohin gehen wir in Darmstadt|closed}Wenig kann der Magazinkritiker schon dem Stück abgewinnen, dem aus seiner Sicht auch die Inszenierung nicht aufhilft. Wir waren nicht ganz so kategorisch.
{slider=25. Oktober 2021: Jan Philipp Glogers Jelinek-Trilogie am Staatstheater Nürnberg |closed} Drei Stücke von Elfriede Jelinek spannt Gloger zusammen, Wolken.Heim. / Rechnitz (Der Würgeengel) / Das schweigende Mädchen, ein erster lokaler Kritiker sah einen Abend, der nachhallt. Wie wir auch.
{slider=25. Oktober 2021: Yvonne, die Burgunderprinzessin von Witold Gombrowicz in Frankfurt|closed}Den Kolleg:innen gerät Mateja Koležniks Inszenierung teils zu harmlos. Auch wir haben Einwände.
{slider=25. Oktober 2021:Algo Pasó von Thomas Köck in Stuttgart |closed}Die Radio- und Zeitungskritiker sind ratlos bis genervt. Wir fanden vieles willkürlich.
{slider=25. Oktober 2021: Die Mühle von Saint Pain am Theater Basel |closed} Die Lokalkritiker sind angetan bis begeistert von Antú Romero Nunes’ Inszenierung des Stücks von Anne und Lucien Haug, nach Motiven der Krabat-Sage. Wir sind gebannt vom Spiel Gala Othero Winters.
{slider=25. Oktober 2021: Der rechtschaffene Mörder nach Ingo Schulzes Roman in Dresden|closed}Die Print- und Radiokritiker sind voll des Lobs. Wir hingegen hätten lieber einfach den Roman gelesen.
{slider=25. Oktober 2021: Bastian: Kraft adaptiert in Köln Herta Müllers Atemschaukel|closed}Die Lokalkritiker sahen großes Bilder- und Schauspielertheater. Wir haben Einwände.
{slider=23. Oktober 2021: Eröffnung Monologfestival im Theaterdiscounter Berlin|closed}Die erste Kritikerin sieht die ganz große Wirkung der kleinen Form. Wir fanden, hier und da hätte aber mehr "emotionales Investment" gekonnt.
{slider=23. Oktober 2021: Christine Umpfenbachs Urteile (revisited) in München|closed}Ein erster Kritiker lobt die Neu-Auflage der Arbeit als künstlerisch gelungenen, wichtigen Beitrag zur NSU-Aufarbeitung - wir auch.
{slider=21. Oktober 2021: Anne Habermehls Frau Schmidt ... an den Müchner Kammerspielen |closed}Die ersten Kritiker:innen können sich dem Sog dieser Arbeit ebenso wenig entziehen wie wir.
{slider=19. Oktober 2021: Bonn Park und Ben Roessler mit Gymnasium in München|closed} Die Kolleg:innen sind geteilter Meinung bei diesem Highschool-Musical mit pechschwarzem Lidstrich: Der eine bescheinigt "Kultpotential", die anderen bemängeln zu weit überdrehte Klischees und stimmliche Mängel. Wir stehen auf der Seite der Begeisterten.
{slider=19. Oktober 2021: Johan Simons inszeniert eine Ödipus-Überschreibung in Bochum|closed}Stark überzeugt bis begeistert ob dieser blutblauen Ödipus-Neuversion zeigen sich die Kritiker:innen. Wir sind diesbezüglich skeptisch.
{slider=19. Oktober 2021:Der Bockerer im Theater in der Josefstadt|closed}Die Kritiker:innen loben Hauptdarsteller Johannes Krisch, dem auch wir sehr gern zusahen. Zweifel an Stephan Müllers Inszenierung blieben aber dennoch.
{slider=18. Oktober 2021: Edward II. zur Eröffnung des neuen Münchner Volkstheaters|closed}Die Kritiker:innen der überregionalen Zeitungen loben Christian Stückls Marlowe-Inszenierung in pink – auch wir sahen meisterhaftes Volkstheater.
{slider=18. Oktober 2021: Die Komödie Slapstick von Ingo Putz in Zittau inszeniert|closed} Wieland Schwanebecks Komödie Slapstick, in der Charlie Chaplin und Orson Welles zusammenkommen, nehme erst im zweiten Teil Fahrt auf, so eine lokale Kritik.Wir fandens in summa ganz hübsch und niemanden weh tuend.
{slider=18. Oktober 2021: Julius Caesar / Die Politiker, Shakespeare / Lotz in Meiningen|closed}Der Zeitungskollege bejubelt Frank Behnkes Einstand als neuer Schauspielchef am Südthüringischen Staatstheater. Auch wir sahen eine "erstklassige Ensembleleistung".
{slider=18. Oktober 2021: Clara Weyde mit Frankenstein oder eine Frischzellenkur in Hannover |closed}Die ersten Kritiken finden Gefallen an 90 komischen Minuten zur Eltern-Kind-Beziehung. Wir fanden die Inszenierung eher grob collagiert als fein geklebt.
{slider=18. Oktober 2021: Doris Uhlichs Schleim-Tanz Gootopia am Tanzquartier Wien |closed}Nicht unaufregend, aber im ganzen doch zu beliebig finden die ersten Kritiker:innen dieses schleimige Spiel – und rutschen damit auf unserer Linie.
{slider=17. Oktober 2021: Oxytocin Baby von Anna Neata am Schauspielhaus Wien|closed}"Originell!" ruft die Zeitungskritikerin und meint sowohl den Stücktext als auch Rieke Süßkows Inszenierung, die auch uns begeisterte.
{slider=16. Oktober 2021: Lydia Haider & Kay Voges mit Zertretung am Volkstheater Wien |closed}Der kleine böse Abend wird von der Wiener Kritik mit teils verhaltenem, teils lauterem Applaus bedacht. Auch wir ließen uns nicht ungern verstören.
{slider=15. Oktober 2021: Das Mrs. Dalloway Prinzip / 4.48 Psychose in Dortmund |closed} Zwei Kritiker:innen sind abgeneigt, einer bejubelt Selen Karas Arbeit. Wir fanden besonders den zweiten Teil mit Sarah Kanes Stück 4.48 Psychose stark.
{slider=15. Oktober 2021: Mateja Koležnik inszeniert Hexenjagd im Berliner Ensemble|closed}Unzufrieden zeigen sich die Kritiker:innen mit dieser Arthur-Miller-Inszenierung von Mateja Koležnik am Berliner Ensemble. So wie wir.
{slider=14. Oktober 2021: Volker Lösch und Ulf Schmidt mit Stadt der Arbeit|closed} Begeisterung bei den Kritik-Kolleg:innen von Opernmagazin, Lokal- und überregionaler Zeitung ob der Kraft des hochpolitischen Abends. Auch wir waren zufrieden.
{slider=14. Oktober 2021: Das Berliner F.I.N.D.-Festival eröffnet mit Serebrennikow und Zeldin|closed} Sehr gute Noten erhalten die beiden Eröffnungsinszenierungen Outside und Love an der Berliner Schaubühne bei der Kritik. Wir waren weniger euphorisch.
{slider=14. Oktober 2021: Zwei Arbeiten von Angélica Liddell beim Berliner F.I.N.D.-Festival |closed} Die Mehrzahl der Kritiker:innen begrüßt Liddells drastische, provokante Kunst. Wir sahen in einen Abgrund.
{slider=13. Oktober 2021: Marie Bues zeigt Thomas Köcks Klimatrilogie|closed} Die Kritik vor Ort würdigt die Sprachmacht und lobt das Ensemble, bei einem Kollegen traten aber auch Ermüdungserscheinungen auf. Wir sahen engagiertes Theater.
{slider=13. Oktober 2021: Günter Grass' Roman Die Rättin in Leipzig adaptiert|closed} Claudia Bauers Inszenierung findet bei den Kritikern Zuspruch, wenngleich für sie nicht alles aufzugehen schien. Wir fühlten uns vor allem emotional angesprochen.





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