Presseschau vom 28. Januar 2015 - Die Welt über das Augsburger Brechtfestival und seinen umstrittenen Leiter
Zwischen allen Fronten
28. Januar 2015. In der Welt porträtiert Hermann Weiß das Augsburger Brechtfestival, das seit 2010 als Nachfolgeprojekt des Literatur-Festivals "abc" (augsburg brecht connected) jährlich stattfindet. Der künstlerische Leiter Joachim Lang (von Hause aus Journalist, Regisseur und Drehbuchautor) habe dem Brechtfestival Glanz verliehen, Schauspielgrößen wie Thomas Thieme, Katharina Schüttler, Burghart Klaußner und Angela Winkler gastierten in Augsburg.
Presseschau vom 24. Januar 2015 - Der Tagesspiegel über Theater und Netz
Sehnsucht nach unverpixelten Gesichtern
24. Januar 2015. Im Tagesspiegel schreibt Peter Laudenbach über Theater und Netz. Dabei geht er auf Tim Renners Aufruf an die Theater ein, ihre Vorstellungen zu streamen und berichtet von der Diskussion Schauspiel im Livestream - Fluch oder Segen? in der Böll-Stiftung. Schnell macht er klar, dass er davon nichts hält – sein Text ist eine Art Rundumschlag. "Als sich René Pollesch ein solches Internet-Theatervideo eines befreundeten Regisseurs ansah, war seine Reaktion eindeutig. 'Ich dachte, hoffentlich sieht das niemand. Wenn die Leute denken, das sei Theater, haben sie wirklich keinen Grund mehr, ins Theater zu gehen‘, sagt Pollesch.“ Und der ZDF-Theaterkanal habe seine Tätigkeit "bestimmt nicht wegen überschäumenden Zuschauerinteresses vor vier Jahren eingestellt".
Presseschau vom 23. Januar 2015 - Der NDR über Widerstand gegen Theaterfusionspläne für Vorpommern
Widerstand und Aufschub
23. Januar 2015. Im Osten Mecklenburg-Vorpommerns regt sich Widerstand gegen die Theater-Fusionspläne des Landes. Wie der NDR berichtet, gingen in Neustrelitz am gestrigen Donnerstagabend 450 Menschen für den Erhalt des Vier-Sparten-Hauses Neustrelitz auf die Straße.
Presseschau vom 23. Januar 2015 - Die Schleswiger Nachrichten über Finanzierungsprobleme beim Neubau des Theaters Schleswig
Gleichung mit vielen Unbekannten
23. Januar 2015. Die Zukunft des Theaters in Schleswig ist weiter ungewiss. Nach dem Abriss der alten Spielstätte (hier Bilder im Blog) plant die Stadt einen Theaterneubau am Lollfuß. Der dürfte, wie Alf Clasen für die Schleswiger Nachrichten berichtet, allerdings teurer als geplant werden. Statt der erwarteten 12 Millionen Euro brutto gehen Experten nach neuen Berechnungen von 17 bis 19,5 Millionen Euro Baukosten aus. Ein Grund seien "die aufwändigen Pfahlgründungen, die in dem schlammigen Untergrund erforderlich sind". Wegen der guten konjunkturellen Lage könne das Baugewerbe zudem höhere Preise verlangen.
Presseschau vom 21. Januar 2015 - Der Tagesspiegel über die Lage der Theater in Mecklenburg-Vorpommern
Nur noch Provinz
21. Januar 2014. Im Tagesspiegel fasst Frederik Hansen die desolate Lage der Theaterlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns zusammen, falls die Fusionspläne der Landesregierung umgesetzt werden. Sein Beispiel ist das ehemalige Residenzstädchen Neutrelitz, 22.000 Einwohner, das noch ein Vier-Sparten-Haus besitzt: "In Neustrelitz bliebe – fast nichts. Außer den zentralen Werkstätten und 25 Stellen für 'musikalisches Schauspiel', was auch immer die Münchner Unternehmensberatung darunter versteht, von der sich die Landesregierung ihr Konzeptpapier hat entwickeln lassen."
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