Magazinrundschau November 2014 - Die Monatsmagazine kümmern sich um die DDR-Vergangenheit, um gegenwärtige Theatergeister und um künftige Förderpolitik
Sind wir nicht alle ein bisschen Anklam?
Presseschau vom 12. November 2014 - Till Briegleb von der Süddeutschen Zeitung kritisiert den deutschen Theaterpreis "Der Faust"
Undurchsichtig und verquast
12. November 2014. Die Festveranstaltung zur Faust-Preisverleihung in seiner Heimatstadt Hamburg nutzt Till Briegleb von der Süddeutschen Zeitung (10.11.2014), um den Preismachern in die Feierlichkeitssuppe zu spucken: "Warum gibt es keinerlei nachvollziehbares Reglement, nach dem die wenigen Nominierungen zustande kommen? Warum unterscheiden sich die Dreier-Auswahlen pro Kategorie, die irgendwie durch Vorschläge der deutschen Theater, durch Geheimratjurys beim Bühnenverein und Mitgliederabstimmung zustande kommen sollen, so krass von allen anderen transparenten Hitparaden? Und warum riechen die Nominierungen auch dieses Jahr wieder so intensiv nach Proporz, dass der selbstgegebene Titel 'Deutscher Theaterpreis' dringend umbenannt gehört in 'Deutscher Friedenspreis für Branchenharmonie'?"
Presseschau vom 7. November 2014 - Bühnenvereins-Direktor Rolf Bolwin spricht sich gegenüber dem RBB für Livestreaming aus
Pro Livestreaming und Internet-Abonnement
7. November 2014. Wenn das Netz heute "eine der wesentlichen Informationsquellen" sei, müssten auch die Theater im Internet präsent sein und auf sich aufmerksam machen, findet Bühnenvereins-Direktor Rolf Bolwin, den das RBB-Kulturradio anlässlich der aktuellen Diskussion um Livestreaming und Co. interviewt hat. Dass man per Streaming sogar "das Welttheater verfolgen könnte" (Moderatorin), findet er eine großartige Möglichkeit und "für alle von großem Interesse", schließlich könne man "nicht überall hinreisen, viele können es sich gar nicht leisten".
Presseschau vom 4./5. November 2014 – Unterschiedliche Reaktionen auf Mauerkreuz-Klau des Zentrums für politische Schönheit
"Dümmer als die Bundeskanzlerin!"
4. November 2014. Bazon Brock, emeritierter Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung und einer der Väter der Aktionskunst in Deutschland, hat in einem Interview im Deutschlandradio Kultur scharfe Kritik an der Aktion des Künstlerkollektivs Zentrum für Politische Schönheit "Erster Europäischer Mauerfall" geübt.
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