Neue Zugänge schaffen

1. Juni 2021. Dorothea Volz wird neue Leiterin des Deutschen Theatermuseums in München. Das berichten diverse Medien, darunter der Bayerische Rundfunk. Volz folgt Claudia Blank nach, die in den Ruhestand geht.

Experimente wagen

1. Juni 2021. In NRW geht eine neue Plattform für Theaterkritik online, die sich KritikGestalten nennt. Das teilt das Gründungsteam um Esther Boldt, Dorothea Marcus, Sina-Maria Schneller, Ulrike Westhoff und Sascha Westphal in einer Presseaussendung mit.

Gesellschaftspolitsch wegweisende Fördermodelle

31. Mai 2021. In einem Offenen Brief fordert ein spartenübergreifendes Bündnis aus ingesamt 13 Initiativen und Vereinen die besonderen Bedürfnisse von künstlerisch tätigen Frauen* und Müttern*bei der Vergabe von Fördermitteln zu berücksichtigen und neue wegweisende Fördermodelle zu schaffen. Gefordert wird unter anderem eine geschlechtergerechte Verteilung der staatlichen Gelder in Kunst und Medien: "Fördergelder müssen zu mindestens 50 Frauen an Frauen* gehen. Desweiteren sollen dotierte Preise und Auszeichnungen zu 50 Prozent an Frauen* gehen. Jurys und Auswahlgremien, die durch öffentliche Mittel finanziert werden, müssen geschlechtergerecht besetzt werden."

Für Vernetzung mit freien Häusern und mit Festivals

Luzern, 31. Mai 2021. Der Schweizer Nachwuchspreis PREMIO für junges Theater und Tanz ist zum 20. Mal vergeben. Elvio Avila und Savino Caruso erhalten den ersten Preis, dotiert mit 25.000 Franken. Mélissa Guex aus Lausanne, Queersmth aus Genf und Blair Whitcher Projects aus Zürich erhalten als weitere Finalist*innen je 3.333 Franken. Das teilt der Verein PREMIO in einer Presseaussendung mit. Der Preis hat zum Ziel, junge Theater- und Tanz-compagnien zu fördern und sie mit freien Theaterhäusern und Festivals zu vernetzen. Am Wochenende wurde in Luzern das Finale ausgetragen.

Bemerkenswert sensible Ästhetik

31. Mai 2021. Das Ernst Binder-Stipendium geht dieses Jahr an die Tänzerin, Schauspielerin und Regisseurin Klaudia Reichenbacher.

Virtuose Suchbewegung

30. Mai 2021. Den diesjährigen Mülheimer Dramatikpreis 2021 erhält Ewelina Benbenek für ihr Stück "Tragödienbastard". Das teilen das Theaterbüro der Stadt Mülheim an der Ruhr mit, die den von 15. 000 Euro dotierten Preis in diesem Jahr zum 46. Mal vergibt.

"Werden wir nicht übermütig"

Wien, 29. Mai 2021. Die österreichische Bundesregierung hat weitere Öffnungsschritte geplant, die auch Kultuveranstaltungen betreffen. Ab dem 10. Juni darf die Auslastung von Zuschauerräumen auf 75 Prozent erhöht werden. Ab dem 1. Juli soll auch diese Beschränkung wegfallen, enbenso wie die Maskenpflicht im Saal. Zuschauer*innen müssten allerdings weiter einen Nachweis erbringen, dass sie entweder geimpft, genesen oder negativ getestet seien. 

Soghafter Sprechflow

28. Mai 2021. Für seinen Stückentwurf "Coma" erhält der in Amsterdam lebende Autor, Hörspielmacher und Dramaturg Mazlum Nergiz das Hans-Gratzer-Stipendium 2021. Das teilte das Schauspielhaus Wien mit, das die Auszeichnung seit 2007 gemeinsam mit Literar mechana vergibt. Der Text wird im Laufe der kommenden Spielzeit am Schauspielhaus Wien uraufgeführt.

Poesie des Alltags

28. Mai 2021. Die zwölfstündige Performance "Show Me A Good Time" des britisch-deutschen Theaterkollektivs Gob Squad (hier die Nachtkritik von der Premiere am HAU Berlin) erhält den Friedrich-Luft-Preis als beste Berliner und Potsdamer Aufführung des Jahres 2020. Das teilt Deutschlandfunk Kultur mit. Der Sender vergibt den Preis in diesem Jahr erstmals zusammen mit der Berliner Morgenpost, die vorher als alleiniger Preisgeber auftrat.

Nachfolgerin für Marc Grandmontagne

27. Mai 2021. Claudia Schmitz wird neue Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins. Das teilt der Bühnenverein per Presseaussendung mit. Schmitz werde ihre Tätigkeit am 1. Januar 2022 aufnehmen, sie übernimmt die Nachfolge von Marc Grandmontagne, der nach fünf Jahren sein Amt aus familiären Gründen abgibt. In der Sitzung des Verwaltungsrats wurde außerdem Michael Schröder als stellvertretender Geschäftsführender Direktor wiedergewählt. Beide, Schmitz und Schröder, wurden für fünf Jahre bestellt.