Barock'n'Roll

von Sascha Westphal

Dortmund, 25. Mai 2019. Am Anfang war der Gartenzwerg. Das stimmt zwar so nicht ganz. Aber das Bild wird bleiben. Eine Bühne im Halbdunkel. Die große Scheibe in ihrem Zentrum dreht sich. Rechts und links der kreisenden Fläche, den Blicken des Publikums entzogen, steht jeweils eine Nebelmaschine. In regelmäßigen Abständen stoßen sie dichte Kunstnebelschwaden aus, die sich auf der Bühne vereinen und gemeinsam zu einer Art flüchtigem Wolkengebirge türmen. Die Leere und die sich immer wieder auflösenden Nebelformationen beschwören eine pathetische Stimmung herauf. Bilder einer mythischen Zeit am Anfang oder auch am Ende einer Welt. Doch da ist auch noch dieser rote Gartenzwerg, der einsam auf der Drehscheibe steht, immer wieder aus dem Nebel auftaucht und in ihm verschwindet. Er steht nur da, kreist vor sich hin und bringt eine absurde Note in eine ansonsten zum Sakralen neigende Situation.

Das Barbie-Syndrom

von Gerhard Preußer

Dortmund, 15. Februar 2019. Was dabei herauskommen kann, wenn die Mädchen zu viel mit Barbie-Puppen spielen: Dann heiraten sie einen gesichtslosen Ken, werden unglücklich und böse. Das ist vielleicht nicht die Wahrheit über Hedda Gabler oder über das Verhältnis von Schönheit und Moral, aber eine Wahrheit über die Spielzeugindustrie. Im Theater geht es allerdings nicht um Wahrheit, sondern um Fiktion, oder um Original und Abbild. Oder um das, was irgendwo zwischen den beiden steckt. Und mit dieser Zwischenwelt zwischen Präsenz und Absenz treibt Jan Friedrichs Dortmunder Inszenierung von Ibsens oft gezeigtem Drama so ihr Spiel.

Leider ungeil

von Gerhard Preußer

Dortmund, 1. November 2018. Ein roter Theatervorhang mit barocker Verzierung. Davor eine Madame Pernelle, die offensichtlich ein Monsieur ist (Uwe Schmieder). Sie posaunt eine fulminante Rede zur Verteidigung des Glaubens ins Publikum. Glauben auch für Atheisten. Denn Glaube steigert das subjektive Wohlbefinden. "Glaube ist reales geistiges Kapital." Familie Orgon hört genervt zu. Das ist aber auch schon die intelligenteste Satire auf die Gegenwart, die Gordon Kämmerers "Tartuffe" im Dortmunder Schauspiel zu bieten hat.

Künstliche Intelligenzen im Paradies

von Sascha Westphal

Dortmund, 7. April 2018. Etwas fehlt. Das fällt sofort auf. Aus "Die Schöpfung", wie Joseph Haydn sein im April 1798 uraufgeführtes Oratorium zum Lob Gottes, des Schöpfers, überschrieben hat, ist einfach "Schöpfung" geworden. Der feste Glaube an den einen Gott, der im Anfange Himmel und Erde schuf, hat in den vergangenen 220 Jahren mehr als nur ein paar Risse bekommen. Spätestens seit Darwin und dem Wissen um die Evolution haben sich die Prioritäten verschoben.

Das Ende des Theaters

von Gerhard Preußer

Dortmund 3. März 2018. Die Wiederholung ist das Schlimmste im Theater. Immer dasselbe sagen, immer dasselbe sehen, immer dasselbe schreiben. Immer wieder Thomas Bernhards "Theatermacher", immer wieder in Utzbach, in Dortmund, in Bochum. Die Theaterwiederholungsqual. Kay Voges hat sie nun für alle erfahrbar gemacht, nicht nur für die Schauspielerinnen und Schauspieler, nicht nur für die Kritikerinnen und Kritiker, für das ganze Publikum.

Im Kreislauf der Gewalt

von Sascha Westphal

Dortmund, 9. Februar 2018. Fast fortwährend dreht sich die Bühne. Aus dem gelben Waschraum, an dessen Wänden statt Duschen neun dämonische Wesen mit leuchtend roten Augen hängen, wird ein Schlafsaal mit gemaltem Kaminfeuer und drei, in jeweils vier Etagen gestapelten winzigen Betten. Aus dem wird wiederum ein großer Raum, der je nach Mobiliar mal Klassenzimmer, mal Speisesaal, mal Partystätte und mal Folterkammer ist. Ihm folgt eine Außenansicht des Internats mit Zinnen, einer langen Treppe und einer ganzen Reihe gotischer Spitzbögen, und die geht schließlich wieder in den Waschraum über. Jede Drehung offenbart neue Details und verstärkt noch den albtraumhaften Eindruck, den die wie von Kinderhand bemalten Wände erwecken. Es gibt kein Entkommen, nur ein ewiges Kreisen gegen den Urzeigersinn.

In der Pfefferminz-Hölle

von Martin Krumbholz

Dortmund, 16. Dezember 2017. Die Fünfzigerjahre sind, natürlich infolge des Weltkriegs, ein Jahrzehnt gruseliger Dystopien. Den Auftakt machte 1948 George Orwell mit "1984", 1953 folgte Ray Bradbury mit der Geschichte des naiven Feuerwehrmanns, der Bücher verbrennt, statt Feuer zu löschen – "Fahrenheit 451". Max Frischs Parabel "Biedermann und die Brandstifter" von 1958 ist damit verglichen schon fast eine behagliche Beschreibung präfaschistischer Zustände, und man merkt Gordon Kämmerers Inszenierung zur Wiedereröffnung des Dortmunder Schauspiels an, welche Anstrengung es kostet, dem Text eine gewisse markige Farbigkeit zu verpassen.

Der Gott der erlaubten Dinge

von Friederike Felbeck

Dortmund, 3. Juni 2017. Ein Stück Manila in Dortmund-Hörde: zwischen dem einschüchternden Glaspalast eines Autohauses, einem international renommierten Pumpenhersteller, nach dem sogar eine eigene Bus-Haltestelle benannt ist, und den stillgelegten Industrieanlagen eines Montanunternehmens, die als monströses Riesenmuseum die Landschaft prägen, hat das Theater Dortmund einen tropischen Garten gepflanzt.

Kann süchtig machen

von Martin Krumbholz

Dortmund, 23. April 2017. Oper? Eher nicht. Die Minimal Music basiert auf der quasi unendlichen Fragmentierung und Wiederholung relativ einfacher Klangfolgen. Die Musik treibt nicht nach vorn, entwickelt sich nicht, scheint auf der Stelle zu treten. Was nicht heißt, dass die so produzierten "durchschaubaren" Klangwellen den Hörer schnell ermüden würden. Im Gegenteil: Je länger man zuhört, desto betörender ist die Wirkung.

Und alle: Scheiß drauf!

von Sascha Westphal

Dortmund, 3. März 2017. Mike Daiseys Monolog "The Trump Card" stammt noch aus der Zeit vor der Wahl am 8. November 2016. Während Donald Trump durch die Vereinigten Staaten reiste und auf Wahlkampfveranstaltungen seine Reden hielt, war der Autor und Performer Daisey auf seiner eigenen Tour durch das Land. In kleinen Theatern hielt er seinen Wut-Monolog und konfrontierte sein meist linksliberales Publikum mit dessen eigener Verantwortung für den Aufstieg des Milliardärs zum Präsidentschaftskandidaten. Die letzte dieser Vorstellungen fand genau eine Woche vor der Wahl in einem New Yorker Theater statt und wurde live im Netz übertragen. Sieht man sie sich heute auf YouTube an, merkt man an den Reaktionen des unsichtbar bleibenden Publikums, dass die wenigsten mit einem Sieg Trumps gerechnet haben.

Körper in der Dunkelkammer

von Gerhard Preußer

Dortmund, 11. Februar 2017. Zeit und Licht: Zusammengeballt werden sie für uns durch die Fotografie. Sie reduziert die Wirklichkeit auf Licht und schrumpft die Zeit auf einen Augenblick, den ausdehnungslosen Moment. Das Theater aber braucht Zeitdauer, es entwickelt die Dinge im Nacheinander. So hat die Fotografie bisher im Theater nur eine Hilfsfunktion, für Presse und Marketing. Kay Voges, der Dortmunder Schauspielintendant, macht nun aus der Fotografie eine Theaterkunst. Theater lebt von geteilter Gegenwart, von der flüssigen Gleichzeitigkeit von Darstellern und Publikum. Fotografie aber fixiert, ist geteilte Vergangenheit. Die Lösung des Widerspruchs ist live-Fotografie.

Im Brennstofflager

von Gerhard Preußer

Dortmund 16. September 2016. In Frankreich ist "Ça ira (1) Fin de Louis" das Stück des Jahres. Es kam im November 2015 genau zum richtigen Zeitpunkt nach Paris, unmittelbar nach den Attentaten, nach den Auseinandersetzungen um das neue Arbeitsrecht, nach "Nuit Debout". Alles rief nach der Stärkung französischer Identität. Und die Revolution von 1789 ist für jeden Franzosen und jede Französin der Referenzpunkt des nationalen Selbstverständnisses. Joël Pommerat zeigte sie ihnen, die Revolution von gestern  wie von heute.

Villa Weltenwust

von Dorothea Marcus

Dortmund, 15. April 2016. Die Welt hat sich in eine rasend Bilder ausspeiende, Netzhaut angreifende und Gehirn durchlöchernde Maschinerie verwandelt. Wie soll man das im Kopf nur irgendwie klarkriegen: den Terror der gleichzeitigen Ereignisse, die wir uns süchtig permanent medial zuführen. Die einschüchternde Rechthaberei der nebeneinander existierenden Parallelleben. Die zunehmende Unübersichtlichkeit des Lebens bei seiner gleichzeitig wachsenden Totaltransparenz. Schöne neue Welt.

Schlachtfeld im Kopf

von Sascha Westphal

Dortmund, 17. Februar 2016. Ein Mann liegt auf einem Bett und kommt nicht los von seinen Gedanken. Hoch über ihm kreist ein Deckenventilator. Dazu erklingt irgendwann ein Geräusch, das auch von einem Hubschrauber stammen könnte. Zu Beginn von Klaus Gehres neuestem Live-Film wähnt man sich für einige Momente im falschen Film oder auch im falschen Theater. Der Mann auf dem Bett, das müsste doch eigentlich Captain Willard aus Francis Ford Coppolas Vietnamkriegsfilm "Apocalypse Now" sein. Doch der Eindruck täuscht. Der, der da liegt und von verfremdeten Stimmen und albtraumhaften Bildern, die auf die große Leinwand hinter ihm projiziert werden, gequält wird, hat, anders als Coppolas Reisender ins Herz der Finsternis, den Krieg erst einmal hinter sich. Nach drei Jahren im Kampf für die Revolution und gegen die Weißen ist der ehemalige Schlosser Gleb Tschumalow in seine Heimatstadt zurückgekehrt.

Beredte Bilder

von Sascha Westphal

Dortmund, 11. Dezember 2015. Die kleine Halle im Megastore, der Ausweichspielstätte des Schauspiel Dortmund, in der vor noch nicht allzu langer Zeit der BVB seine Fanartikel verkauft hat und in der nun erstmals Theater gespielt wird, liegt im Dunkel. Sechs einzelne Lichtpunkte geben erste Orientierungsmarken. Sie deuten eine Art von Parcours an. Aber es gibt keine vorgezeichneten Wege. Jeder kann sich frei zwischen sechs Schauplätzen, an denen Elfriede Jelineks Engel ihre gewundenen Reden halten, hin und her bewegen.

Und der Teufel pellt sein Ei

von Sarah Heppekausen

Dortmund, 23. Oktober 2015. Gerd Friedekind ist besessen. Von Horrorfilmen. In seinem Zimmer füllen VHS-Kassetten die Regale, an den Wänden hängen Filmplakate, über dem Bett ein umgekehrtes Kreuz. Im Dunkeln liest er das Buch "Der Exorzist". Er kennt dessen Zeilen wohl auswendig, wie die Zeilen aus dem Artikel im "Spiegel" von 1974 zum entsprechenden Film. Schnell ist da der Gedanke, dass Regisseur Jörg Buttgereit auch sich selbst auf die Bühne im Dortmunder Studio gebracht haben könnte. Oder zumindest einen Teil von sich. Den Jungen, der als Zehnjähriger unbedingt den "Exorzisten" sehen wollte, aber noch nicht durfte. Den Filmfanatiker mit nerdiger Liebe fürs Detail.

Wut ohne Vision

von Tilman Strasser

Dortmund, 19. September 2015. "Bis 2032 werden mehr als 600 Millionen Menschen an Hunger, Armut und Krieg sterben." Der Mann, der das sagt, heißt Hercules (Sebastian Kuschmann), trägt schwarzen Anzug und Aschestriemen im Gesicht. Das hat er mit seinen Kollegen gemeinsam: Grotius (Björn Gabriel), Morpheus (Christoph Jöde) und Johann (Uwe Schmieder) stehen im gleichen Look an seiner Seite und starren zu sphärischer Musik ins Publikum. Über die Wand hinter ihnen flimmern Meldungen vom Tod Günther Jauchs, einem Anschlag auf Helene Fischer. "600 Millionen!", ruft Hercules. Und, an seine Gefährten gewandt: "Da regt sich nichts. Muss ich vielleicht noch einmal sagen."

Die ultimative Flucht

von Friederike Felbeck

Dortmund, 23. August 2015. Alle Zutaten liegen parat: eine Plätscher-Kombo, die einen seichten Musikteppich auslegt, eine gigantische Showtreppe, die die Kandidaten auf die Bühne spült und die obligatorische Sitzecke, in der Stargäste und B-Promis Platz nehmen werden. Ein Warm-Upper buhlt um die Publikumsgunst mit Fußballergebnissen und reißt mal homophobe, mal lokalpatriotische Witze. So grooved der Regisseur Kay Voges seine Zuschauer in die Welt der Fernsehshows ein.

Im Land der platzenden Chipstüten

von Stefan Keim

Dortmund, 8. Mai 2015. Es ist einfach nichts los. Drei 15-jährige zwängen sich durch Baustellenzäune und hängen rum. Als sie einen Spielzeughund vor ein Bällchen treten lassen, explodieren sie vor Begeisterung. Sie haben nichts anderes. Anne Lepper zeigt in ihrem Stück "Ach je die Welt" Jugendliche, die um ihren Platz im Leben kämpfen. Und dabei ausprobieren, was die Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts zu bieten hat.

Messdieners Popel im Paradies

von Sascha Westphal

Dortmund, 17. Oktober 2014. Natürlich wäre es maßlos übertrieben, jetzt zu behaupten, die Literaturgeschichte müsse noch einmal neu geschrieben werden. Aber ein wenig kann man schon in Versuchung geraten. Schließlich entführt einen der Filmemacher und Autor Wenzel Storch mit seiner ersten Theaterarbeit in eine wundersame, exotische Welt, die von der offiziellen Literaturgeschichtsschreibung sowieso immer nur ignoriert wurde. Und selbst die katholische Kirche breitet mittlerweile lieber den Mantel des Schweigens über sie.

Der freie Wille im Apple-Zeitalter

von Dorothea Marcus

Dortmund, 14. September 2014. Washington D.C. im Jahr 2041. Morde sind abgeschafft. Dank dreier "Precogs", in Protonenmilch lagernden Drogenmütter-Abkömmlingen, gelingt es dem Projekt "Precrime" seit sechs Jahren, jede unrechtmäßige Tötung eines Menschen vorherzusehen – und mit Hilfe von Agenten in selbstfliegenden Anzügen sekundenschnell zu verhindern. Immer, wenn demnächst einer potentiell ermordet zu werden droht, kullert ein Ball, der aussieht wie bei der Lottoziehung – rote zeigen Verbrechen aus Leidenschaft. Bei denen rennt die Zeit, der Mord liegt nur eine halbe Stunde in der Zukunft.

Geisterbilder aus dem Internet

von Friederike Felbeck

Dortmund, 12. September 2014." Es ist ein Kreuz mit den Bits and Bytes: Stunde um Stunde verdaddelt man mit neuen Betriebssystemen, Software-Updates, vertrackten Spielen, unfertigen Avataren oder wartet einfach nur auf eine Antwort (texting anxiety), bis die Wanne übergelaufen ist! Der Aufmerksamkeit entgeht das Wesentliche, das, was es rechtzeitig abzustellen oder zu kanalisieren gilt, denn der Pixel-Rausch und die Zeitfressmaschine Virtualität haben ihre Klauen nach dem echten Leben ihres Warmblüter-Users ausgestreckt und ihn in die kalten Logarithmen einer cloud entführt.

Der Burn-out-Staat

von Friederike Felbeck

Dortmund, 3. Mai 2014. Die schwarz-rot-goldenen Blumengestecke, die die Bühne säumen, lassen nichts Gutes ahnen. Dazu das Deutschlandlied von einer einzelnen Geige geächzt. Zwei aalglatte Moderatoren verleihen den "Autsch 2014", und der einzige Preisträger ist das Land Deutschland. Ihre ans Publikum gerichteten Fragen sind ein Kanon aller Sorgen und Nöte unserer Wohlstandsgesellschaft, die an der eigenen Effizienz krankt.

Wenn die Vernunft sich schlafen legt

von Sascha Westphal

Dortmund, 15. Februar 2014. Die Gesichter von Jakob und Wilhelm Grimm füllen die große, auf der linken Bühnenseite stehende Leinwand nahezu ganz aus. Wange an Wange ruhen die beiden von Sebastian Kuschmann und Ekkehard Freye gespielten Brüder. Im Schlaf sind sie, die sich sonst kaum einmal über die von ihnen gesammelten Märchen und deren Bedeutung einigen können, friedlich vereint. Gemeinsam träumen sie vom Rotkäppchen und dem Wolf, die gerade in einem der neun Zimmer des auf der Drehbühne stehenden zweistöckigen Kubus ihr Pas de deux verbotener Leidenschaften aufführen. Angst und Verlangen, Gier und Zärtlichkeit werden eins in dieser wortlosen Choreographie. Das gar nicht so unschuldige Mädchen bietet sich dem wölfischen Mann an und schlüpft schließlich unter dessen Großmutter-Nachthemd.

Der Freak in dir

von Sascha Westphal

Dortmund, 29. November 2013. "Herrrrrrrrrr...", immer weiter und weiter dehnt Christoph Jöde sein "r", während das Publikum im Foyer noch vor der mit einem Band abgesperrten Treppe zum Studio steht. Es scheint, als wollte er gar nicht mehr aufhören, bis irgendwann doch noch das erlösende "...reinspaziert" erklingt. Dieses eine Wort ist wie die roten, goldbesetzten Uniformen-Jacken und die Hüte, die Schauspieler und Einlasspersonal tragen, Versprechen und Warnung zugleich. Das Theater wird zum Zirkus- und Jahrmarktszelt, in dem Kuriositäten und Monstrositäten darauf warten, angestarrt zu werden.