Freyer, Achim

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Begriff Definition
Freyer, Achim

Achim Freyer (* 30. März 1934 in Berlin) ist ein deutscher Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner und Maler.

1934 in Berlin geboren, studierte Achim Freyer zunächst Malerei, bevor er Meisterschüler von Bertolt Brecht am Berliner Ensemble wurde und begann, als Bühnen- und Kostümbildner zu arbeiten, u. a. mit Regisseuren wie Ruth Berghaus, Adolf Dresen und Benno Besson. Im Jahr 1972 nutzte Freyer eine Westreise zur Flucht aus der DDR. In West-Berlin begann er bald mit eigenen Arbeiten als Regisseur. Er inszenierte an zahlreichen führenden Theatern Deutschlands und Europas sowhl im Sprech- als auch im Musiktheater. Als bildender Künstler war er unter anderem auf der Kasseler documenta (1977 und 1987) und auf der Prager Quadriennale vertreten. 1976 bis 2002 war Freyer Ordentlicher Professor an der Universität der Künste Berlin (UdK).

1988 gründete er das Freyer Ensemble, dem Schauspieler, Tänzer, Akrobaten, Musiker, Sänger, Regisseure und Bühnenbildner angehören. Aus der Verbindung der verschiedenen Disziplinen darstellender und bildender Kunst entstanden zahlreiche eigene Aufführungen.

Achim Freyer ist Mitglied der Akademie der Künste (Berlin), der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und der Sächsischen Akademie der Künste. 2022 erhält er den Theaterpreis "Der Faust" für sein Lebenswerk.

Nachtkritiken zu Inszenierungen Achim Freyers:

Abschlussball am Berliner Ensemble (9/2016)

Der goldene Topf am Schauspiel Stuttgart (5/2019)

Don Juan am Schauspiel Stuttgart (6/2021)

Die gefesselte Phantasie bei den Raimundspielen Gutenstein (7/2022)