Die amerikanische Freie Szene entdeckt historische Reenactments als eine Möglichkeit, unbequeme Wahrheiten öffentlich zu machen - Theaterbrief aus Chicago
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von Jan Lazardzig
Chicago, 1. Mai 2011. Historische Reenactments waren die längste Zeit in den Händen von heißblütigen Freizeithistorikern, kriegsverliebten Kostümfetischisten und national gestimmten Memorabiliensammlern. Nun machen sich in Pittsburgh (Howling Mob Society) und Chicago (Pocket Guide to Hell) Akteure der Freien Szene daran, die vielleicht amerikanischste aller Theaterformen (neben American Football) für ihre Zwecke umzuwidmen.
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