Blog - die FAZ bittet Wolfgang Engel und Enrico Lübbe zum Interview
(K)ein Gespräch über den abwesenden Herrn Hartmann
Dieser Beitrag ist Teil des nachtkriktik.de-Archivs. Er entspricht Layout und technischem Stand vor November 2021.
Die Debatte um den Wechsel von Hartmann zu Lübbe sowie die Diskussionen über Lübbes Berufung in das Intendantenamt scheinen trotzdem mitzuschwingen. Hier die drei knalligsten Zitate aus dem an ähnlichen Einsichten überreichen Gespräch:
Engel: "(…) ich finde es furchtbar, wenn man seine Nachfolger hasst. Jeder Neue sollte eine Chance bekommen und seine Möglichkeiten nutzen können. Dessen Ansichten, Pläne, Taten dumm zu finden, bloß weil man die Dinge vielleicht selbst anders gemacht hat, halte ich für völlig albern."
Lübbe: " (…) wir müssen alle Kraft aufwenden, um den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und künstlerischem Anspruch zu bewältigen. Am Ende des Tages schauen alle Politiker auf die Zahlen, da muss man sich nichts vormachen."
Lübbe: "Für uns ist die Mischung aus allen möglichen Besucherkreisen – Ossis und Wessis, Schüler und Senioren, Angestellte und Studenten, Bildungsbürger und die Spaßfraktion – extrem wichtig. In Berlin kann man vielleicht Spartentheater machen, da gibt es genügend verschiedene Bühnen, aber hier gibt es nur ein Schauspielhaus."
Und hier noch die knalligste Frage von Irene Bazinger:
"Sie waren beziehungsweise sind beide inszenierende Intendanten. Wie geht das zusammen?"
Für die Antwort erwerben Sie bitte die FAZ – nicht verpassen!
(wb)
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Aber wahrscheinlich war es wohl dann nur ein Platzproblem, dass Sebastian Hartmann in seinem Vorbereitungsjahr nicht ein Büro im Theater haben konnte, sondern ausserhalb des Theaters seine Spielzeit planen musste…
Naja Zeit vergeht, Dinge werden vergessen….
Was fehlt Ihnen denn in der Zusammenfassung von WB? Welche Tendenz sehen Sie? Welche Tendenz hat Ihrer Ansicht nach das Interview? Hat das Interview eine Tendenz?
bei all den name bashings, die hier in den Kommentarzeilen so betrieben werden, frage ich mich, mit wie vielen Anwälten Ihnen Herr Stadelmaier eigentlich im Nacken sitzt, dass Sie hier reflexartig auspunkten, soald auch nur der Name fällt. Klären Sie doch mal auf, was da hinter den Kulissen, zwischen den Zeilen, an den ausgepunkteten Stellen so verhandelt und gekungelt wird! Andernfalls bliebe mit dem ehemaligen Fußballprofi Wolfram Wuttke nur zu vermuten, dass Sie sich vor sich selber in die Hose scheißen. Ist das so?
(Keine Bange, wir kürzen unüberprüfbare Tatsachenbehauptungen, weil wir für den Inhalt dieser website nun mal verantwortlich sind. MfG, die redaktion)