Medienschau: Berliner Zeitung – Florentina Holzinger über ihr nächstes Stück. Und die Volksbühne
"Irgendwer wird es tun müssen"
"Irgendwer wird es tun müssen"
26. Mai 2024. "Also wir hungern danach, uns unsere eigenen Bedingungen zu schaffen", sagt die Choreografin Florentina Holzinger im Gespräch mit Ulrich Seidler von der Berliner Zeitung, der sie im Vorfeld der Schweriner Premiere ihrer Opernperformance "Sancta" befragt.
Ein eigenes Haus sei dennoch ein abstrakter Gedanke, "weil ich gar nicht ganz überblicke, was alles an Pflichten und Lästigkeiten dranhängt, die mich in meiner künstlerischen Freiheit wiederum begrenzen könnten." Seidler will noch mal konkreter wissen, ob sie sich für die Intendanz der Berliner Volksbühne interessiert. Holzinger: "Ich verdanke René (Pollesch, Anm. d. Red) unendlich viel und liebte ihn sehr. Ohne ihn hätte es 'Ophelia' nicht gegeben." Trotzdem sei sie aus den genannten Gründen in dieser Frage zwiegespalten. "Ich bräuchte ein gutes Budget und ein gutes Team. Irgendwer wird es tun müssen. Die Leute sind immer so besorgt. Ich denke, dass den Job lieber jemand machen sollte, der sich wie ich keine Sorgen um die Zukunft des Theaters macht."
(sle)
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In meinen Posts habe ich dargelegt, daß ein Direktorium aus Holzinger/ Vinge / Macras / Kennedy / Mondtag nicht das geschichtsphilosophische und administrative Format in persona besitzt, um die Volksbühne Berlin zu leiten und vor allem aus der Führungsposition heraus wieder zu beleben, daß Nicolas Stemann als Intendant keinesfalls satisfaktionsfähig, und daß ein nicht-regieführender Manager bzw. Dramaturg oder Kurator, wie Matthias Lilienthal, Thomas Oberender und Chris Dercon, keine passende Besetzung für die dringend nötige, inszenatorische Strahlkraft und dialektisch-linksradikale Prägung des exzeptionellen Brecht-Erbes am Rosa-Luxemburg-Platz wäre.
https://www.nachtkritik.de/medienschau/medienschau-sz-wer-leitet-kuenftig-die-berliner-volksbuehne