Medienschau: Börsenblatt et. al. – Kulturstaatsminister sagt KI Kampf an

Digitaler Kolonialismus

Digitaler Kolonialismus

15. Oktober 2025. In seiner Eröffnungsrede hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer vor dem "geistigen Vampirismus" chinesischer und us-amerikanischer Techkonzerne gewarnt und einen "wirkungsvollen Urheberrechtsschutz" eingefordert. Das berichtet unter anderem das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels.

"KI übermäht die Wiesen unserer novalishaften blauen Blumen und verarbeitet die Ernte zu industriellen Produkten," wird Weimer hier zitiert. "Amerikanische und chinesische Tech-Giganten trainieren ihre KI-Systeme mit Milliarden von Werken, ohne die Einwilligung der Urheber einzuholen, geschweige denn, ihnen auch nur einen Cent zu zahlen. Völlig ungeniert bedienen sie sich aus dem Fundus geistigen Eigentums rund um den Globus. So werden Kulturen weltweit zu vermeintlichen Rohstofflieferanten degradiert und schamlos ausgebeutet. Das ist digitaler Kolonialismus, den wir nicht länger hinnehmen dürfen. Wir werden der Verletzung von Urheberrechten nicht länger tatenlos zusehen. Wir müssen zu einem wirkungsvollen Urheberrechtsschutz kommen."

Hier ein Ausschnitt der Rede, den Clara von Nathusius, Leiterin des Referats Presse, Soziale Medien und Webseite beim BKM via X geteilt hat.

(Börsenblatt / X @CNathusius / sle)

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