Medienschau: Der Standard – Was nach der Postdramatik kommt
Dialogisches mit neuem Drive
Dialogisches mit neuem Drive
5. November 2024. "Der Boom der Postdramatik ist vorbei", verkündet Margarete Affenzeller vom Wiener Standard. Nach den herausfordernden ersten postdramatischen Jahren und vor allem nach der Pandemie und den beschleunigten Realitätsverhältnissen mache sich ein Bedürfnis nach Übersichtlichkeit breit.
"Zerfranste Subjekte oder posthumane Sprechende, unsichere Schauplätze und Zeiten – das suchen die Theater derzeit gerade nicht." Stattdessen rücke eine Autorenriege in den Vordergrund, die dem Dialogischen neuen Drive gebe. Affenzeller nennt namentlich Lisa Wentz, Teresa Dopler, Clemens J. Setz, Theodora Bauer, Raphaela Bardutzky, Rebekka Kricheldorf und Ferdinand Schmalz. Sie alle gäben dem Dialogischen neuen Drive. "Allerdings kehrt mit ihnen keine süffige Well-made-Play-Ära zurück, vielmehr operieren sie mit einem Dialogprinzip, das die Wirklichkeit weiterhin auf dem Glatteis verortet." Lesen Sie hier den Artikel in voller Länge.
(Der Standard / miwo)
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