Medienschau: FAZ – Luk Percevals Arbeitsweisen
Wie Yoga das Theater beeinflusst
Wie Yoga das Theater beeinflusst
11. Oktober 2025. Im Vorwege der Premiere von "Mephisto" porträtiert die FAZ im Rhein-Main-Teil den Regisseur Luk Perceval, der seit langem nach anderen Arbeitsweisen im Theater sucht.
Auch am Staatstheater Wiesbaden beginne er jeden Tag mit gemeinsamem Yoga, schreibt Eva-Maria Magel in der FAZ (11.10.2025). Der Kompass, mit dem er jetzt am Staatstheater Wiesbaden an Manns "Mephisto" geht, sei derselbe geblieben. "Perceval sagt es schlicht: Die Hoffnung des Theaters, dass man etwas sieht und sich als Zuschauerin, als Zuschauer fragt, ob man das wohl auch so machen würde – oder besser nicht. Das Theater als Anreiz, 'mal über meine eigene Haltung nachzudenken'."
Aus der eigenen Erfahrung von Überarbeitung sei Perceval vor vielen Jahren zu Yoga und Meditation gekommen. "Die morgendliche Stunde führe dazu, ganz ankommen zu können, sagt Perceval – gut für die Seele, gut für die Arbeit." Wie gut aber beides zusammengeht, habe er in Jahrzehnten festgestellt. "Aufmerksam und durchlässig zu werden, trotz all der extremen Erfordernisse der Zeit und des Berufs, das dürfte auch jenseits der Bühnenberufe hilfreich sein." Und: "Wer mag, kann digital an Percevals Yogastunden teilnehmen, der Link findet sich unter lukperceval.info. Das Geld, das er mit den Spenden dafür sammelt, fließt in einen Workshop, der jeden Sommer in einem Retreat internationale Bühnenkünstler versammelt."
(faz.net / sik)
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