Medienschau: Presse – Verlag untersagt Paulus Mankers "Alma"
Streit um 49.351,19 Euro und heftige Worte
Streit um 49.351,19 Euro und heftige Worte
27. September 2024. Über einen Rechtsstreit zwischen Regisseur Paulus Manker und den Rechteinhaber seiner Inszenierung "Alma – A Show Biz ans Ende" berichtet die Wiener Tageszeitung "Die Presse".
Der Münchner Litag Theaterverlag, der die Rechte an dem Stück des israelische Dramatikers Joshua Sobol hält, untersagt Manker weitere Aufführungen der Arbeit. Hintergrund sind finanzielle Streitigkeiten. Der Litag Theaterverlag sieht sich um Tantiemen in Höhe von 49.351,19 Euro geprellt. "Der Litag Verlag brachte die Summe auch als Forderung im Zuge des Konkursverfahrens über Mankers Alma Theaterproduktion GmbH ein", berichtet Die Presse (hier unsere Meldung zu dem Konkursverfahren).
Manker sei auch ein weiterer Rechtsstreit anhängig wegen Beleidigungen und übler Nachrede gegen den Immobilieninvestor und Eigentümer des Südbahnhotels, Christian Zeller. Im Südbahnhotels fanden im Sommer 2023 einige Aufführungen von "Alma" statt. Mankers Produktion kam bereits 1996 im Rahmen der Wiener Festwochen im ehemaligen Sanatorium Purkersdorf heraus, wurde Kult und tourte seither in über 500 Aufführungen durch die Welt.
(Die Presse / wikipedia.org / chr)
mehr medienschauen
meldungen >
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne





neueste kommentare >