Medienschau: Standard – Marina Davydovas Vorwürfe gegen Markus Hinterhäuser
Schwere Vorwürfe
Schwere Vorwürfe
31. Oktober 2025. Die Aussagen von Ex-Schauspielchefin Marina Davydova über den Intendanten der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, schlagen Wellen, das berichtet der Wiener Standard.
Marina Davydova hatte in einem auf Russisch geführten Interview mit dem Exil-Medium "Meduza" unter anderem gesagt: "Ich hätte nicht daran geglaubt, dass ich 2024 im Zentrum Europas und nach allen MeToo-Wellen einen Intendanten treffe, der eine Frau anschreit", so zitiert sie der Standard. Und weiter vermute Davydova psychische Probleme bei Hinterhäuser und verwies auf den Narzissmus von US-Präsident Donald Trump, der ein schlechtes Beispiel gebe.
Wie der Standard berichtet, werde sich das Kuratorium der Salzburger Festspiele am 12. Dezember mit der Causa befassen und hat den Intendanten um eine schriftliche Stellungnahme zu den jüngsten Aussagen Davydovas ersucht. Davydova hatte in ihrem Interview auch auf die andauernde Vakanz der Schauspiel-Leitung der Festspiele verwiesen. Die Ausschreibung ist mittlerweile aber erfolgt, die Bewerbungsfrist endet am 14. Dezember. Anfang Dezember veröffentlichen die Salzburger Festspiele ihr Programm für 2026, das nach der Trennung von Davydova von Markus Hinterhäuser geplant wurde.
Marina Davydova und die Salzburger Festspiele hatten sich im November 2024 getrennt, Auslöser war Davydovas kuratorische Tätigkeit bei dem Berliner Festival Voices Performing Arts Festival.
(standard.at / sik)
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