Medienschau: taz / FAZ – Jubiläum der Berliner Komödie am Kurfürstendamm
Warten auf den Neubau
Warten auf den Neubau
1. November 2024. Die Komödie am Ku’damm feiert runden Geburtstag und schaut auf eine wendungsreiche Geschichte. Und sie wartet weiter auf den Neubau am Kurfürstendamm, schreibt Andreas Hergeth in der taz anlässlich des 100. Geburtstags. Und in der FAZ beklagt Katharina Thalbach die insgesamt bedrohliche Situation.
Die Bauarbeiten ziehen und ziehen sich. Das Filetstück am Ku’damm hat etliche Besitzerwechsel erlebt. Für 2026 sei die Fertigstellung versprochen, und immerhin, der Rohbau steht, so Andreas Hergeth, der in der taz (1.11.2024) nochmal die Geschichte des Hauses beschreibt, das seit den 1950er Jahren durchgehend von Familie Woelffer betrieben wird, mittlerweile in der dritten Generation von Martin Woelffer.
"Der versprochene Neubau ist bis heute nicht fertig, wir sind seit Jahren auf Wanderschaft.(...) Man misst sich so gern mit dem Berlin der goldenen Zwanzigerjahre – dabei gab es damals doppelt so viele Theater wie heute! Ich bin fassungslos. Und ich schäme mich", klagt Katharina Thalbach im Interview mit Irene Bazinger in der FAZ (1.11.2024). Nächstes Jahr müsse man wieder Ausweichquartiere suchen. Den Abriss der alten Bühne, die von der Stadt trotz Forderungen nicht unter Denkmalschutz gestellt wurde, habe man nur ertragen, weil versprochen wurde, "dass wir an unsere alte Adresse zurückkehren können. Die Max-Reinhardt-Bühnen haben einen Anspruch auf den Ku’Damm, und der Ku’Damm hat einen Anspruch auf diese Theater".
(taz.de / sik)
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