Medienschau: taz – Lina Beckmann im Porträt
Was die Fantasie sich ausmalt
27. April 2024. Die taz porträtiert die Schauspielerin Lina Beckmann, die in diesem Jahr mit einem "Laios“-Solo beim Berliner Theatertreffen auftritt.
Mit Zuneigung spricht die Schauspielerin gegenüber taz-Autorin Katrin Bettina Müller von den beiden zentralen Regisseurinnen in ihrer Laufbahn, Karin Beier und Karin Henkel: "In den Händen beider Karins konnte ich mich befreien und wachsen. Angst verlieren und mutiger werden."
Zum "Laios" sagt sie: Es gehe ihr "darum, alles, was die Fantasie sich ausmalen kann, und alles, was Wunschdenken ist, einer Probe auszusetzen: Wie wahrscheinlich ist das denn? Wie realistisch erscheint uns das heute?“. Und Katrin Bettina Müller kommentiert: "So misst Lina Beckmann mit einer bodenständigen Energie ständig die Fallhöhe aus zwischen den klassischen Bildern der Tragödie und der Verankerung der Figuren in unserer Gegenwart."
Lina Beckmann stammt aus einer Schauspielerfamilie (ihre Geschwister Maja, Nils und Till stehen ebenfalls auf der Bühne); ihren Ehemann Charlie Hübner ersetzte sie jüngst als Kommissarin im "Polizeiruf 110". In Hübners erstem langen Spielfilm als Regisseur "Sophia, der Tod und ich" spielte sie letztes Jahr mit.
(taz.de / chr)
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