Medienschau: taz – Regisseur Marco Layera über Bayern
Effizient und ohne Zuneigung
Effizient und ohne Zuneigung
17. Oktober 2024. Im taz-Interview muss sich der Regisseur Marco Layera für seinen kritischen Blick auf die bayerischen Verhältnisse in seiner Münchner Kammerspiel-Produktion "Mia san Mia" rechtfertigen.
Der Stücktitel und das darin ausgedrückte Selbstverständnis der Bayern erinnere ihn an seine Heimat, erzählt Marco Layera (Kopf der international tourenden Gruppe La Re-sentida) im Interview mit taz-Autorin Sabine Leucht.
Und er legt dar, weshalb Bayern für ihn repräsentativ für Deutschland steht: "Für den Außenblick basiert das 'typisch Deutsche' auf der bayerischen Kultur. So wird Deutschland im Ausland wahrgenommen. In Chile kommt noch die Erfahrung mit der wegen ihrer Grausamkeit sehr bekannt gewordenen deutschen Sekte Colonia Dignidad dazu, die heute Villa Bavaria heißt. Und es gibt die Stereotype, die Deutschen seien kalt, zeigten keine Zuneigung, agierten effizient und immer rational."
Mehr zu dem Theaterstück und den interkulturellen Erfahrungen Layeras gib's online in der taz.
(taz.de / chr)
- Hier lesen Sie die Nachtkritik zu "Mia san Mia".
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