Presseschau vom 12. April 2010 – Katrin Bettina Müller über die ersten Berliner Autorentheatertage
Herausforderung auf Augenhöhe
Das Festival sei auch "eine Plattform für die Verlängerung der dramaturgischen Arbeit des Hauses, für die Stärkung der Zusammenarbeit mit Autoren, für die Sichtbarkeit ihrer Bedeutung. Es ist anders eingebunden in die tägliche Arbeit des Theaters und das kommt einer anderen Art von Neugierde zugute: Man behauptet nicht einfach, das Beste einer Saison zu zeigen, sondern das, wovon man am meisten lernen kann."
Hier geht's zur Festivalübersicht der Autorentheatertage und zu den Nachtkritiken der eingeladenen Produktionen.
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Kommentare
- Autorentheatertage: wer entscheidet hier?
- #1
- Bedenkenträger
Kann man denn das Theatertreffen und die Autorentheatertage wirklich miteinander vergleichen? Immerhin gibt es beim Theatertreffen eine siebenköpfige Kritikerjury. Wer entscheidet hier? Ein ALLEIN-Juror, oder?
- Autorentheatertage: zum Glück nicht so dekadent und elitär
- #2
- Bedenkenüberprüfer
Eines ist doch schon mal klar, die Autorentheatertage sind nicht so schrecklich dekadent und elitär wie das Theatertreffen, da wird im bunten Zirkuszeltchen vorm Theater Bratwurst gemeinsam gegessen, Studenten können sich für neun Euro eine Karte kaufen und es gibt nicht darum, dass man das Beste, sondern etwas Interessantes eingeladen hat. - Übrigens gibt es den Alleinjuror nur bei den Stücken für die Lange Nacht der Autoren.
- Autorentheatertage: ein Dank
- #3
- Bedenkenträger
Danke für die Info! Hab jetzt auch gesehen, dass es so hier bei Nachtkritik auch steht. Khuon und seine Dramaturgie macht das Festival, Althen die Lange Nacht. Dazu ist bei Nachtkritik zitiert: "Im Gegensatz zum Ausgewogenheitsprinzip sonstiger Gremien soll die Entscheidung des Alleinjurors der Autorentheatertage radikal subjektiv und persönlich sein." Auch mal ein Ansatz.
- Autorentheatertage: verwunderlich
- #4
- Niklas Jung
Netter Text, aber das hier in der taz und auch im Tagesspiegel-Halbzeitbericht von Christine Wahl "Zukunft für immer" so ausdrücklich gelobt wird, wundert mich doch ein wenig. Die Idee des Stücks fand ich auch ganz charmant, aber in der Ausführung wars mir zu harmlos.
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