Presseschau vom 12. April 2011 – Die taz porträtiert den Regisseur Robert Borgmann
Die Arbeit an einer Skulptur
Die Arbeit an einer Skulptur
12. April 2011. Torben Ibs porträtiert für die taz (12. April 2011) den Regisseur Robert Borgmann, der mit seiner Leipziger Inszenierung von Arnolt Bronnens Vatermord in diesem Jahr zum Münchner Festival radikal jung eingeladen ist. "Theater ist im Grunde wie die Arbeit an einer Skulptur. Man hat am Anfang eine Idee, wie es sich anfühlen soll, dann sucht man das Material und beginnt damit zu arbeiten." So erkläre Robert Borgmann seine Theaterkonzeption. Das Theater müsse für die Menschen arbeiten, die es sich ansehen. Dort könne es wirken und Denkprozesse anstoßen – auch politische. Dass es vordergründig politisch wirken kann, glaube Borgmann aber nicht: "Die Welt ist komplizierter als ein paar altlinke Thesen. Theater ist politisch, wenn es ästhetische Kategorien trifft, nicht durch Agitation."
(dip)
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(Werte Parzifals Schwester,
offensichtlich kann man die taz-Artikel zur Zeit nicht direkt verlinken – jedenfalls wird auch der neu gesetzte Link umgeleitet. Wenn Sie aber taz und Borgmann in eine Suchmaschine eingeben, werden Sie fündig.
Beste Grüße
Georg Kasch für die Redaktion)