Presseschau vom 21. Juni 2014 – Ungereimtheiten in der Burgtheatervergangenheit von Direktorin Karin Bergmann
Niemand hat nichts gewusst
Niemand hat nichts gewusst
Wien, 21. Juni 2014. Renate Graber schreibt in der Wiener Tageszeitung Der Standard (21.6.2014), die aktuelle Burgtheater-Direktorin Karin Bergmann habe nach ihrem Ausscheiden als Vizedirektorin der Burg 2010 noch acht Monate weitergearbeitet und dabei die kaufmännische Geschäftsführerin der Burg Silvia Stantejsky "in künstlerischen Belangen" beraten.
Ihre Abfertigung von rund 35.000 Euro habe Bergmann nach einer Abmachung mit Stantejsky in acht Monatsgehälter aufgeteilt und bis Mai 2011 von der Burg bezogen. Am 1. April 2012 sei Karin Bergmann in Pension gegangen. Kulturminister Josef Ostermayer, Ex-Burg-Chef Matthias Hartmann sowie Bundestheaterholding-Chef Georg Springer hätten nach eigenem Bekunden von alledem nichts gewusst, schreibt Graber. Karin Bergmann gibt an, sie habe ihrerseits von dem Schwarzgeldsystem von Silvia Stantejsky nichts gewusst.
(jnm)
Mehr dazu: Chronik der Krise des Burgtheaters
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