Presseschau vom 30. November 2017 – Neu-Intendantin Stefanie Carp spricht in k.west über ihre Ideen für die Ruhrtriennale 2018-2020
Rebellion in alten Werkhallen
Rebellion in alten Werkhallen
30. November 2017. Im nordrhein-westfälischen Kulturmagazin k.west spricht Andreas Wilink mit der für den nächsten Drei-Jahres-Turnus (2018-2020) amtierenden neuen Intendantin der Ruhrtriennale Stefanie Carp. Das Festival, das einstige Industriestätten des Ruhrgebiets bespielt, solle in seinem Programm "internationaler und außereuropäischer" werden. "Und ich plane eine starke politisch inhaltliche Setzung. Viele Produktionen werden sich an der Schnittstelle Musiktheater, Schauspiel, bildende Kunst und Tanz treffen und nicht eindeutig dem einen oder anderen zuzuordnen sein", kündigt Carp an.
"Die Räume fordern heraus zu Experimentellem", sagt Carp, also etwa zu "Situationen", "in denen ein Publikum eher im Raum herumgeht und auf Theatrales, Visuelles oder Musikalisches trifft." Christoph Marthaler, der als assoziierter Regisseur mit Carp mitkommt, werde wenigstens "eine große Produktion" pro Saison für die Ruhrtriennale herstellen. Zudem habe man die Rechte an der Berliner Volksbühnen-Inszenierung Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter erworben, "auch damit sie touren kann und weiter zu sehen ist". Das genaue Motto ihrer Intendanz will Stefanie Carp noch nicht verraten, aber die Richtung lautet: "Let's create Rebellion, let's create Resistance."
(k.west / chr)
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