medienschau
Unsere auswahl ist subjektiv
Presseschau vom 4. April 2015 – Chris Dercon nimmt in der Frankfurter Allgemeinen zu den Gerüchten um seine Castorf-Nachfolge Stellung
Das Theater intensiv im Kopf
4. April 2015. Chris Dercon, der derzeitige Leiter der Tate Modern in London, nimmt in der heutigen Frankfurter Allgemeinen Stellung zu den Gerüchten, dass er Nachfolger von Frank Castorf als Intendant der Volksbühne werden solle. Er verweist darauf, dass er auch in London noch "jede Menge zu tun" habe, etwa "der Gegenwartskunst im Allgemeinen 'den Hintern zu retten'". Aber es sei "gut, viele Zukunftsoptionen zu haben. Berlin ist eine davon."
Presseschau vom 22. März 2015 – Michael Laages vom Deutschlandradio findet das Theater quicklebendig
Ohne Dosenbier und Bengalos
22. März 2015. Im Deutschlandradio tritt Michael Laages Thesen des Literaturwissenschaftlers Hans Ulrich Gumbrecht aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (15.3.2015) entgegen. Gumbrecht hatte unter der Überschrift "Das Theater ist am Ende" u.a. argumentiert, dass das Theaterschreiben passé sei.
Presseschau vom 19. März 2015 – In der Zeit spricht Peter Kümmel mit Frank Castorf, wie man in der Kunst ein Ende finden kann
Kultivierung des eigenen Nein
19. März 2015. "Soll nach 25 Jahren schon Schluss sein?", so ist das Interview übertitelt, das Peter Kümmel mit Frank Castorf geführt hat und mit dem die Zeit ihr Feuilleton aufmacht.
Presseschau vom 15. März 2015 – Autorin Sibylle Berg zum Urheberrechtsstreit um Frank Castorfs "Baal"-Inszenierung
Picasso übermalt man auch nicht
15. März 2015. In ihrer Kolumne auf Spiegel Online setzt die Schriftstellerin Sibylle Berg ihr PS. zur Urheberschaftsdebatte um Frank Castorfs Inszenierung des "Baal" von Bertolt Brecht.
"Wenn einem Regisseur ein Text nicht gefällt, warum inszeniert er ihn dann?", fragt die Autorin. "Wenn er oder sie einen Text nicht zeitgemäß findet, warum nimmt er/sie dann keinen zeitgenössischen Text?". Auch könne man ja selber Texte schreiben.
Presseschau vom 14. März 2015 – Die Süddeutsche Zeitung begleitet ein Gastspiel der Berliner Schaubühne in Idien
Frischer Wind
14. März 2015. Christine Dössel von der Süddeutschen Zeitung hat als embedded journalist ein Gastspiel der Schaubühne in Berlin nach Kalkutta begleitet, der "lebendigsten Kulturstadt Indiens", wo man "auch mit deutscher Kultur" vertraut sei: "Günter Grass, Pina Bausch, Sasha Waltz sind eingeführte Namen, einer der meistgespielten Dramatiker heißt Bertolt Brecht." Gespielt wird Thomas Ostermeiers Inszenierung von Henrik Ibsens Ein Volksfeind, der Eintritt ist frei.
Presseschau vom 12. März 2015 – Die Landespolitik in Mecklenburg-Vorpommern verteidigt ihre Sparpolitik
Alternativlos
Schwerin, 12. März 2015. Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) hat die umstrittene Theaterreform in Mecklenburg-Vorpommern verteidigt. In einer Rede, die gestern im Landtag von Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) für den erkrankten Kultur-Ressortchef vorgelesen wurde und die der Nordkurier abbildet, betonte er, dass Mecklenburg-Vorpommern je Einwohner deutlich mehr Geld für die Theater und Orchester ausgebe als andere Länder:
Presseschau vom 26. Februar 2015 – In Berlin endet das "100 Grad"-Festival, doch ein neues Format für die Performing Arts ist schon in Planung, berichtet die taz
Tendenz internationaler
Berlin, 26. Februar 2015. Das Berliner "100 Grad"-Festival der Freien Szene hat sich gut zehn Jahre nach seiner Gründung 2004 in den Augen der Macher überlebt, berichtet Esther Slevogt in der taz (26.2.2015).
Presseschau 22. Februar 2015 – Regisseur Leander Haußmann fragt nach dem Münchner Castorf-Prozess: Was haben Autoren am Theater zu suchen?
Der Junge hat zu viel Fantasie
22. Februar 2015. Noch zweimal darf Frank Castorfs "Baal"-Inszenierung gemäß dem Vergleich vor dem Münchner Landesgericht I gespielt werden. Die Diskussion ums Urheberrecht ist damit nicht beendet. In einem großen Pamphlet für die Welt (21.2.2015) schlägt sich der Filmemacher, Schauspieler und Theaterregisseur Leander Haußmann auf die Seite seines Freundes Frank Castorf.
Presseschau vom 19. Februar 2014 – Die Ostseezeitung über einen politschen Eklat beim Streit um die Zukunft des Volkstheaters
Ein Eklat?
Rostock, 19. Februar 2015. Die Diskussion um die Zukunft des Volkstheater Rostock scheint weiter zu eskalieren. Anfang kommender Woche soll ein Kompromissvorschlag zur künftigen Struktur des Theaters auf dem Tisch liegen – unmittelbar vor dem Beschlusstermin der Bürgerschaft. In der Diskussion ist u.a. eine Spartenschließung. Heute berichtet Frank Pubantz in der Ostseezeitung, dass sich Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) und Kulturminister Mathias Brodkorb (SPD) "am Dienstagabend auserwählte Vertreter der Bürgerschaftsfraktionen zum Gespräch getroffen" haben. Linke und Rostocker Bund als erklärte Gegner der Spartenstreichpläne waren nicht geladen.
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