Presseschau vom 21. März 2015 – Zwei kleine Grüße zum 90. Geburtstag von Peter Brook
Magier, Weiser, Heiliger und so weiter
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21. März 2015. Die Zeitungen gratulieren Peter Brook zum 90. Geburtstag.
Für Gerhard Stadelmaier in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (21.3.2015) ist "Peter Brook neben Ariane Mnouchkine vielleicht die einzige Theatergröße von Weltrang, die einfach, fast kindlich, staunend und forschend, rein, klar und ohne Berechnung, aber auch ohne Scheu klug und fromm ans Theater glaubt." 1990 habe er einfach "ein paar Schauspielern Palmwedel zwischen die nackten Zehen" gesteckt. Und als sie angefangen hätten, "diese sanft hin und her und auf und ab zu bewegen", habe es geschienen, als sei "der ganze Raum derart ins Taumeln und Wanken" geraten, dass dagegen jeder Windmaschinen- und Blechgewitter-Effekt harmlos gewirkt hätte.
Wahrscheinlich, schreibt Dirk Pilz in der Frankfurter Rundschau (21.3.2015), sei das Theater Brooks "am besten mit geglückten Gedichten zu vergleichen: Sie leben von ihrer Musikalität, vom Rhythmus. Jeder Vers ruht in sich selbst, und was die Worte und Geschichten bedeuten mögen, weiß man erst Jahre später, wenn überhaupt." Aber man müsse es auch nicht wissen, das sei das Schöne daran.
(jnm)
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