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Referendum abgewendet: finanzielle Zusagen fürs Theater Basel sind gesichert
Basel, 27. Oktober 2011. Wie das Theater Basel mitteilt, kann es sicher mit zusätzlichen Strukturbeiträgen von jährlich 1 Mio. CHF für die Spielzeiten 2012/13 bis 2014/15 rechnen. Der Grosse Rat des Kantons Basel Stadt hatte am 19. Oktober 2011 diese Mittel beiwilligt (Meldung hier). Einzig die SVP Basel Stadt hatte bei der Sitzung ein Referendum in Erwägung gezogen.
Auf Einladung des Theater Basel trafen sich vorgestern Vertreter der Parteileitung SVP Basel Stadt und des Theaters Basel zu einem Hintergrundgespräch, bei dem das Theater, wie es heißt, glaubhaft begründen konnte, dass es einerseits die vom Grossen Rat des Kantons Basel Stadt bewilligten Mittel dringend brauche, andererseits endlich Planungssicherheit benötige. Die SVP verzichtet nun auf das Referendum, das für das Theater weiter finanzielle Unsicherheit bedeutet hätte.
Langfristig wolle man eine gemeinsame Trägerschaft mit den Anliegerkantonen für ein erfolgreiches Kulturschaffen in der Region anstreben. Der Zeitraum bis zum Erreichen dieser gemeinsamen Plattform sollte mit Verträgen zur Abgeltung der Zentrumsleistung überbrückt werden. Zur langfristigen Finanzierung hatte der Präsident der Schweizerischen Volkspartei SVP Basel, Sebastian Frehner, im Frühjahr unter anderem vorgeschlagen, dass auswärtige Theaterbesucher höhere Ticketpreise zahlen sollten. Der Grosse Rat hatte diesen Antrag jedoch abgelehnt (Meldung vom 15. April 2011).
(Theater Basel / sik)
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