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Berliner Wissenschaftspreis geht an Erika Fischer-Lichte
Auf methodisch neuer Basis
Berlin, 18. Oktober 2010. Die Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte erhält den diesjährigen Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters, mit dem seit 2008 hervorragende Leistungen in Wissenschaft und Forschung gewürdigt werden. Der mit 40.000 Euro dotierte Preis ehrt - wie Peter-André Alt, Präsident der Freien Unsiversität Berlin, erklärte - "eine international herausragende Geisteswissenschaftlerin, die ihr Fach durch ihre Arbeiten zur Ästhetik des Theaters auf eine methodisch neue Basis gestellt hat".
Erika Fischer-Lichte wurde an der Freien Universität Berlin im Fach Slawistik promoviert. Als Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Komparatistik und Theaterwissenschaft lehrte sie von 1973 bis 1996 an den Universitäten in Frankfurt am Main, Bayreuth und Mainz. 1996 wurde Fischer-Lichte als Professorin für Theaterwissenschaft an die Freie Universität Berlin berufen.
Die Preisverleihung findet am 10. Januar 2011 im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Wissenschaftsjahr 2010 im Martin-Gropius-Bau statt.
(idw / wb)
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