meldung
Gabriele Brandstetter erhält Bundesverdienstkreuz
Für die Erprobung innovativer Studiengänge
Berlin, 25. März 2011. Wie die Berliner Senatskanzlei mitteilt, wird die Theaterwissenschaftlerin Prof. Dr. Gabriele Brandstetter das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Die Verleihung erfolgt am 28. März 2011 durch Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz.
Gewürdigt werden die großen Verdienste Brandstetters im Bereich der Tanzwissenschaft, insbesondere des zeitgenössischen Tanzes und der Bewegungsforschung.
André Schmitz ehrt sie wie folgt: "Ihr Einsatz für den Tanz, verehrte Frau Brandstetter, geht über den akademischen Bereich hinaus und manifestiert sich u.a. auch in ausdauerndem Engagement in Gremien und Beiräten des kulturellen Bereichs. Ich denke da auch an Ihre fachlichen Beratung des Hochschulübergreifenden Zentrums Tanz Berlin (HZT), mit der Sie, Frau Prof. Brandstetter, unter anderem die Erprobung innovativer Studiengänge im Bereich des zeitgenössischen Tanzes gefördert und dabei mitgewirkt haben, dass das HZT mit seinen Studiengängen nach der erfolgreichen Pilotphase im Rahmen der Hochschulverträge für die Berliner Kunsthochschulen in den regulären Studienbetrieb integriert werden konnte."
Brandstetter, 1954 in München geboren, erhielt 1993 den Ruf als Professorin ans Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. 1997 wurde sie Ordinaria für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Deutschen Seminar der Universität Basel. Seit 2003 ist Gabriele Brandstetter Professorin für Theaterwissenschaft und Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin.
(sik)
mehr meldungen
meldungen >
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne


neueste kommentare >