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Emmy für Maria Schrader
Hollywood-Glanz
Los Angeles, 22. September 2020. Die Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader hat den Emmy Award für die beste Regie in einer Miniserie gewonnen. Wie u. a. die Tagesschau meldet, bekam Schrader die Auszeichnung für die vierteilige Serie "Unorthodox" beim Streaminganbieter Netflix. In der Adaption des Romans von Deborah Feldman geht es um die Geschichte der ultra-orthodoxen Jüdin Esther, die vor ihrem Ehemann aus New York nach Berlin flüchtet.
Schraders Karriere galt lange dem Theater. In der Spielzeit 1982/83 gehörte sie zum Ensemble des Staatstheaters von Hannover. Es folgten Auftritte in Wien, Venedig und Bonn. Seit 2002 spielte sie u. a. am Theater Basel, Schauspiel Köln, Thalia Theater Hamburg und am Deutschen Theater Berlin. Sie arbeitete u. a. mit Stefan Bachmann, Karin Beier, Nicolas Stemann und Andreas Kriegenburg und erhielt für ihre Darstellung der Medea in Karin Beiers Inszenierung "Das Goldene Vlies" den Preis als beste Darstellerin beim NRW-Theatertreffen 2009.
Seit der Spielzeit 2013/14 gehört Maria Schrader zum Ensemble des Hamburger Deutschen Schauspielhauses. Hier war sie in Karin Beiers Inszenierung Die Rasenden zu sehen sowie in der Titelrolle von Wassa Schelesnowa (Regie: Dieter Giesing), in Peer Gynt (Regie: Simon Stone) und aktuell in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (Regie: Karin Beier).
Daneben verfolgt Schrader seit Längerem eine Film(regie)karriere. Als Schauspielerin bzw. Regisseurin erhielt sie dreimal den Bayerischen und zweimal den Deutschen Filmpreis sowie den Silbernen Bären für ihre Rolle in "Aimée und Jaguar" von Max Färberböck. Ihr Film "Vor der Morgenröte" wurde als österreichischer Kandidat für das Rennen um den Oscar für den besten ausländischen Film 2017 ausgewählt.
(Tagesschau / geka)
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