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exil-Dramatiker*innen Preis 2024 für Yade Yasemin Önder

3. Dezember 2024. Der exil-Dramatiker*innen Preis 2024, vergeben von den Wiener Wortstätten in Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig und dem Verein exil geht an Yade Yasemin Önder für ihr Stück "Bu sözler bizim – Die Worte gehören uns". Das geben die Wiener Wortstätten bekannt.

Der mit 3.000 Euro dotierte Preis ist mit einer Uraufführung am Schauspiel Leipzig in der Spielzeit 2025/26 verbunden. In der Begründung der Jury heißt es: "'Bu sözler bizim – Die Worte gehören uns' ist ein anspruchsvolles und empathisches Theaterstück für ein junges Publikum jeden Alters. Es ist eine Spielvorlage für ein mehrsprachiges Ensemble, die einer Couch Flügel verleiht, ihren Figuren und deren Anliegen definitiv eine starke Stimme verschafft."

Yade Yasemin Önder, 1985 in Wiesbaden geboren, ist dort und in Kaiserslautern aufgewachsen. Nach dem Abitur auf dem zweiten Bildungsweg studierte sie Literatur- und Erziehungswissenschaften an der HU Berlin, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. 2023 erschien ihr Debütroman "Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron", in diesem Frühjahr der von ihr mitverfasste Kollektivroman "Wir kommen". Sie lebt in Berlin und arbeitet an ihrem zweiten Roman.

Seit 2007 unterstützen die Wiener Wortstätten die exil-Literaturpreise, eine Initiative des Vereins exil, mit einem Preis in der Kategorie "Drama“. Unter den bisherigen Preisträger*innen waren: Sasha Marianna Salzmann, Olga Grjasnowa und Emre Akal. In diesem Jahr wurden 87 Stücke von Autor*innen aus ganz Europa eingereicht. Die Jury bildeten Christine Wahl (Journalistin, Theaterkritikerin und Redakteurin von nachtkritik.de), Matthias Döpke (Dramaturg/Schauspiel Leipzig) und Bernhard Studlar (Autor/Wiener Wortstaetten).

(Wiener Wortstätten / miwo)

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