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Frank Castorf nur noch bis 2017 an Berliner Volksbühne
Bald ist Schluss
Berlin, 31. März 2015. Der Berliner Senat hat einer Vertragsverlängerung des Volksbühnen-Intendanten Frank Castorf um ein Jahr bis 2017 zugestimmt. Castorf leitet die Volksbühne seit 1992 und wollte ursprünglich mit Erreichen des Rentenalters 2016 aufhören – was er später aber wieder zurücknahm.
In einem Interview mit der "Zeit" hatte er unlängst klargemacht, dass sein Abschied ein Wunsch der Berliner Kulturpolitik um Kulturstaatssekretär Tim Renner und nicht sein eigener sei: "Von meiner Seite hätte ich, da ich nie ein Ende finden kann, auch an der Volksbühne keins gefunden." Renner hatte gegenüber 3sat wiederum verdeutlicht, dass Castorf der Stadt als Regisseur erhalten bleibe, auch wenn er nicht mehr Leiter des Hauses am Rosa-Luxemburg-Platz sei. Als möglicher Nachfolger ab 2017 ist seit Kurzem der belgische Kurator Chris Dercon, derzeitiger Leiter der Tate Modern in London, im Gespräch.
(mw)
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Herr Müller, Herr Kultursenator und Regierender Bürgermeister, entscheiden Sie FÜR diese Stadt und was sie ausmacht. Stoppen Sie Ihren Sekretär. Diversität entsteht nicht durch Anbiederei, Konsens, Mainstream. Halten Sie einen der größten Künstler unserer Zeit!
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