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Freie Szene Stuttgarts fordert Mitsprache
Priorisierung
Stuttgart, 23. Februar 2021. In einem offenen Brief der Interessenvertretungen der Freien Darstellenden Künste Stuttgarts und der Region fordert die Freie Szene, stärker in die Gespräche zu Öffnungsszenarien der aktuellen Corona-Beschränkungen eingebunden zu werden. "Gerade die Freie Szene kann Kulturveranstaltungen, unabhängig von Inzidenzwerten, bereits in kleinen Rahmen (bspw. schon ab zehn Besucher*innen) ab sofort und unter Einhaltung des Infektionsschutzes umzusetzen. Dazu zählt die Bereitstellung von Testkapazitäten an Veranstaltungsorten, um den Zugang aller Bevölkerungsgruppen mit negativen Testergebnissen zu kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen", heißt es etwa in dem Schreiben.
Zu den Forderungen, die sich an Baden-Württembergs Kulturministerin Theresia Bauer und deren Staatssekretärin Petra Olschowski richten, gehört auch eine priorisierte Öffnung der Angebote der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche, ein erleichterter Zugang für Ensembles und Soloselbständige zu Förderprogrammen, die Weiterführung des fiktiven Unternehmerlohns und eine "weiterhin kulturwertschätzende Kommunikationspolitik, die die Belange der Freien Darstellenden Künste durch eine stärkere Einbindung der Interessenvertretungen berücksichtigt".
(geka)
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